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Fortsetzungsgeschichte 23.8.2009
Folge 6
 



Dieses Land treibt sich selbst in den Ruin. Diese permanente Aufforderung zum lasterhaften Treiben, die von Frauen in Hosen ausgeht, wird von der Sexindustrie nur abgestumpft. Der Reiz des Verbotenen liegt beim Gebrauch einer Prostituierten hier nur noch darin, dass es eine Vertragsverletzung ist, nicht zu bezahlen. Wie unwürdig. Mein einziger Trost besteht darin, dass die Würde für mich keinen Wert darstellt. Dafür habe ich meine Ehre, und die ist verletzt, wenn ich es mit einer selbständigen Unternehmerin machen soll. Diese Kultur macht den Mann zum Schlaffi. Am Badesee bekam ich beim Anblick der nachten Frauen nicht einmal mehr eine Erektion, so überladen mit Sex-Appeal war ich.
 
 

 
 
Das heißt, nicht mehr so schnell wie zuanfangs. Dann doch.
 
 

 
 
Mir bereitete Schmerzen, wie defensiv diese Männchen ihre Hilflosigkeit zur Schau stellten. Ich wunderte mich lange, wieso es so viele Blinde hier gibt, bis ich erkannte, dass die Hunde eine andere Prothese darstellen.
 
 

 
 
Nein, das war es nicht, das konnte es nicht sein.
 
 

 
 
Ich würde mir wie Bushido vorkommen. Meine Wurzeln riefen mir von innen her zu: Kehr um!
 
 

 
 
Jeden Abend erlebte ich die Demütigung unserer Kultur.
 
 

 
 
Ich beschloss, Politiker zu werden.
 
 

 
 
Fortsetzung folgt


 





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