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Mahnkerzen 15.9.2009
Martin Herrmann
 


50 Menschen versammelten sich gestern am S-Bahnhof Solln zu einer Mahnwache für den totgeschlagenen 50jährigen und zündeten Kerzen an. Man denkt zuerst: Schärfere Kerzen verhindern keine Verbrechen, dann denkt man: das waren die 50, die während des Überfalls weggeschaut haben. Aber halt, weggeschaut hat keiner von denen. Die haben ja erst hinschauen müssen, damit sie wussten, wohin sie wegschauen konnten. Vielleicht haben die Mahnwächter ganz genau hingeschaut und beim Hinschauen überlegt, wo man am besten die Kerzen für die Mahnwache hinstellt.
Den Satz von Altkanzlerin Merkel: Jeder in Afghanistan zu Tode
gekommene Mensch ist einer zuviel, obwohl es genaugenommen ein Mensch weniger ist, wurde von den Mahnwächtern übernommen und soll für kommende Mahnwachen an Münchener U-und S-Bahnen verwendet werden: Jeder in Münchner U- und S-Bahnen zu Tode gekommener Mensch ist einer zuviel.


 





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