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Bildungsferne Soldaten 16.2.2011
 


Die Bundeswehr will verstärkt geringqualifizierte bis bildungsferne Kräfte aus den Problembezirken abwerben. Präsident Wulff hat sich für seine nächste große Rede schon den Kalauer »Bunte Wehr« vorgemerkt.
Die Bundeswehr will damit nicht nur ihren Bestand an Überqualifizierten ausgleichen, sie verspricht sich ein Einsparungspotential, indem man die angehenden Soldaten bittet, ihre eigenen Waffen mitzubringen. Kenntnisse im Nahkampf oder in virtuellen Kampftechniken werden ebenfalls vorausgesetzt, obwohl es sich dabei um ein Klischee handelt. Auch arbeitsmarktpolitische Steuerungen sollen damit vorgenommen werden, so jedenfalls lauten die Befürchtungen der Sozialverbände. Denn es ist zu erwarten, dass die eigentlich abgeschaffte Gewissensprüfung nun auf dem Arbeitsamt lauert. Ein kommunaler Bürgerdienst wäre verwaltungstechnisch zu aufwendig, aber die Bundeswehr ist schon da und kann als zumutbarer Arbeitgeber präsentiert werden, sofern man nicht glaubhaft darlegen kann, warum man verweigern will.
Dafür werden sich die Befehlsformeln den Erfordernissen anpassen. sollte es noch Exerzierübungen geben, werden Rufe wie »Masdu stillgestanden!« und »Ey isch sag dir Augen links!« zu vernehmen sein.


 





*  Das Kreuz mit dem „t“
*  
*  Euro
*  Wahlen
*  Kontrolle
*  Seniorenhaft


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