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Fasching 4.2.2008

Zur Zeit tobt der Karneval. Traditionell soll damit der Winter vertrieben werden, heute eher die Klimaerwärmung.

 


Einsatz in Afghanistan 4.2.2008

Verteidigungsminister Jung reagiert ablehnend auf die Forderung von NATO und USA, in Afghanistan nicht nur im ruhigen Norden aufzubauen, sondern auch im Süden zu kämpfen. In Afghanistan wird nur im Zuge einer Gebietsreform der Norden auf das ganze Land ausgeweitet.

 


Spaßig betrachtet 3.2.2008


 


Online 1.2.2008


 


Kellner-Witz 1.2.2008


 


FKK-Flug 1.2.2008

Eine Reisegesellschaft richtet sich an Ossis mit dem Angebot eines Nacktflugs an die Ostsee. Das ist okay; wenn nackte Ossis im Flugzeug, dann am besten an die Ostsee.
Das Einchecken geht schneller, weil das Abtasten entfällt und die Kontrolleure nur durchwinken: »Ja, bitte, schnell weiter!«

 


Studentenalkoholismus 1.2.2008

Deutsche Studenten konsumieren viel Alkohol. Sie müssen sich den Professor schönsaufen vor dem Sex für die Prüfung. Die Frage ist nur: Wenn sie so viel saufen, wieso hängen sie dann immer wie bekifft rum?

 


Abi bei McDonalds 1.2.2008

In Großbritannien kann man bei McDonalds eine Ausbildung mit Abitur machen. Die Schüler müssen so zum Essen nicht mehr über die Straße. Überraschender wäre gewesen eine Ausbildung zum Koch. Mit diesem Abitur kann man auch etwas anfangen: es lässt sich zur Tüte falten. Statt »Ungenügend« heißt es: »Ein Sechser bitte«.

 


Karneval 31.1.2008


 


Wahlbeobachtung 31.1.2008

60 Prozent der Hessen wollen Roland Koch nicht mehr als Ministerpräsident. Dann hätten sie eben zur Wahl gehen sollen.
Die Kampagne gegen Jugendkriminalität hat geschadet, denn es entstand der Generalverdacht gegen alle Ausländer, weil von linker Seite diese Kampagne als ausländerfeindlich gebrandmarkt worden war.
Man zieht für die Zukunft die Lehre, dass der Wähler keine politischen Themen im Wahlkampf wünscht.

 


Besuch 31.1.2008

Umweltminister Gabriel besucht China und lobt die wichtige Rolle Chinas beim Klimaschutz. Irgendwie wollte er die Kältekatastrophe in China eben kommentieren.
Er findet eigentlich China gar nicht so gut beim Klimaschutz, aber er wollte auch in den dortigen Medien erwähnt werden.

 


Lage der Nation 30.1.2008


 


Jahrestag 29.1.2008

Vor 75 Jahren geschah die Machtergreifung der Nazis. Man muss Hitler zumindest eines lassen: er hätte ein NPD-Verbot durchgezogen.

 


Auftritt im Iran 29.1.2008

Claus Peymann will mit dem Berliner Ensemble in Teheran gastieren. Nachdem er keine RAF-Terroristen engagieren konnte, muss er auf diese Weise demonstrieren, wie blöd er ist.

 


Entschuldigung 29.1.2008

Der Türke, der den Münchner Rentner zusammengeschlagen hat, bat ihn nun in einem Brief um Entschuldigung. Der Rentner sollte die Entschuldigung annehmen, denn der hat ja nun seine Adresse.
Türkische Medien sehen darin einen Kreuzzug gegen die Türkei und eine Beleidigung des Türkentums.

 


Prozess 29.1.2008


 


Hessenwahl 29.1.2008

Die CDU hat vor allem bei den Jüngeren verloren. Offenbar waren die mit dem bisherigen Jugendstrafrecht ganz zufrieden.
Auf die Frage, wie es mit Koch nun weitergehen soll, antwortete Angela Merkel: »Wieso mit?«
Basis für eine Große Koalition wäre der Kompromiss: Mindestlohn nur für nicht straffällige Jugendliche.

 


Seltsam 28.1.2008


 


Klonperson 28.1.2008

Ein wissenschaftlicher Durchbruch ist gelungen, und zum Glück nicht irgendwelchen Benachteiligten mit Neigung zu Terrorpraktiken, sondern Wissenschaftlern. Aus einer menschlichen und auch sonst gewöhnlichen Körperzelle wurde eine teilungsfähige befruchtete Eizelle hergestellt, die sich zu einem genetisch identischen Wesen, hoffentlich wieder einem Menschen, in jedem Falle einem Klon entwickeln kann. Damit hat die Menschheit endlich mit dem Schaf gleichgezogen, denn bislang glückte das Klonen nur bei Schafen und vergleichbaren Säugetieren, die später nicht in der Lage waren, über die Art ihres Entstehens zu staunen und die entsprechende Dankbarkeit zu entwickeln. Das kann für Forscher in ihren auf die Beschaffung von Drittmitteln angewiesenen Institutsstellen ganz schön frustrierend sein. Man sieht jeden Tag das Schaf und kann sich nicht einmal denken: »So, du Schaf wirst helfen, eine neue Arznei zu finden, die alle Krankheitsbeschwerden auf einmal lindert«, sondern nur: »Das ist es also, das Ergebnis.«

Auch Menschen als Ergebnis erfüllen nicht immer die Erwartungen, die ihre Erzeuger in sie gesetzt haben, aber wenigstens sind Überraschungen möglich. Der Klon muss nämlich noch einmal von vorn anfangen. Für das Original, das auf der Suche nach sich selbst war, bringt die Konfrontation mit dem Klon die bittere Erkenntnis, das man selbst jemand ganz anderes ist, nur viel älter als das neue Selbst, das vermutlich wenig begeistert ist von dem Blick in die eigene Zukunft.

Falls sich das Original von dem Klonen eine Wiedergeburt versprochen hatte, ist die Enttäuschung programmiert. Man genießt das Privileg, sich selbst beim neuen Leben zuzuschauen, kann sich aber bei unliebsamen Verhaltensweisen nicht damit herauswinden: »Von mir hat er das nicht!«, sondern allenfalls über die eigenen Veranlagungen wundern, die man an sich in der ersten Version nicht festgestellt hat.

Gegenüber der herkömmlichen Fortpflanzung sind keine Nachteile zu erkennen. Entgegen den abstrakten Warnungen werden keine Menschen nach Maß erschaffen, sondern nur die bisher schon vorhandenen. Man darf wohl kaum in ihnen einen fehlgeschlagenen Versuch der Natur sehen.

 


Jahr der Mathematik 26.1.2008


 


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