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Protestaktion 26.1.2008


 


Keine Schweinchen 24.1.2008

In Großbritannien wurde eine CD mit der Geschichte von den drei kleinen Schweinchen, die einen Preis bekommen sollte, wieder zurückgerufen, weil sich herausstellte, dass darin Schweine vorkommen, was einigen religiösen Kindern nicht zumutbar sein könnte. Daraufhin bildeten sich in Syrien und Iran spontane Demonstrationen, um den Behörden für das Signal von Toleranz und Dialog zu danken.

 


Berechtigte Bedenken 24.1.2008


 


Gewalt gegen Palästinenser 24.1.2008

Ägypten setzt Schlagstöcke gegen die Palästinenser ein, die durch die Löcher in der Absperrung auf ägyptisches Gebiet kommen. Es ist schon frappierend, wieviel Gewalt Israel verursacht.

 


Rekordgewinn 24.1.2008

Nokia steigert den Gewinn um 67 Prozent. Am meisten davon profitiert Nokia von den aus Protest zurückgegebenen Handys.

 


Börsencrash 24.1.2008


 


Ärger mit Clement 23.1.2008


 


Medizinischer Durchbruch 23.1.2008


 


Maßnahme 23.1.2008

Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue unternimmt etwas gegen die Kriminalität von Jugendlichen mit Migrationsvordergrund und versetzt Staatsanwalt Reusch, dessen Erfahrungen nicht der SPD-Linie entsprechen, weil er den Eindruck erweckte, die gewalttätigen Jugendlichen wachsen in schlechten Gegenden auf, wo nur Araber wohnen. Künftig sind wieder fehlende Festanstellungen für Sozialpädagogen und die Ressentiments der unbelehrbaren Opfer schuld. Die Senatorin sollte nach getaner Arbeit in das Gesundheitsressort wechseln und die kosten im Gesundheitswesen dämpfen, indem sie die Krankenhäuser verkleinert. Patienten beziehungsweise Menschen, die glauben, solche werden zu sollen, bekommen gesagt, dass ihre Krankheit ein Einzelfall ist und die Statistik sich insgesamt rückläufig entwickelt. Jens Jessen kommentiert dazu, es gibt sowieso zu viele Dauerpatienten, die mit ihren Gebrechen und der Zahl ihrer Operationen angeben.
Problematisch ist nur, dass Arbeitsminister Scholz nach der gleichen Methode verfährt und Arbeitslose über 58 nicht mehr in der Statistik der Arbeitssuchenden aufführen will. Damit schafft er nervige Rentner, die provozierend auf die Jugendlichen wirken.

 


Vergleich 21.1.2008

Tom Cruise wird als Goebbels von Scientology bezeichnet. Daran merkt man erst, woran es bei der NPD hapert.
In dieser Relation ist der Stauffenberg von Scientology Wolfgang Thierse, der die Dreharbeiten im Reichstag untersagt hat.

 


Juristisch betrachtet 21.1.2008


 


Generalverdacht 21.1.2008

In der taz sympathisiert Schreibtischtäter Helmut Höge mit den sogenannten Schlägern in der Münchner U-Bahn, hätten sie doch »damit allen Rauchern aus der Seele getreten«. Nun sind die Raucher beleidigt und verängstigt, weil sie unter Generalverdacht gestellt werden und schon aufgrund ihres Aussehens mit Zigarette für Gewalttäter gehalten werden.

 


Abwägung 21.1.2008


 


Einsicht 19.1.2008


 


Kein Erhalt 19.1.2008

Der Nokia-Standort Bochum wird geschlossen, die Produktion wird nach Rumänien verlagert. Dank des EU-Beitritts kann man relativ unkompliziert den Arbeitsplätzen hinterherziehen.
Nachdem immer mehr Minister ihre Nokia-Handys demonstrativ zurücksenden, will Jürgen Rüttgers Subventionen lockermachen für den Umbau in eine Nokia-Handy-Recyclinganlage.

 


Argumentationshilfe 19.1.2008

Die taz und Jens Jessen in der Zeit haben den berechtigten Zorn der jugendlichen Protestbewegung gegen die Rentnergeneration dargestellt. Logisch nachvollziehbar ist, wenn nicht nur die Senioren, sondern auch deren Nachkommen zum Objekt des Widerstandes werden. Schwieriger wird es bei dem Umstand, dass Einzelfall-Migrazis sich auch gegen Schwule, Frauen, Handybesitzer, andere Ausländer, Kinder, Unbeteiligte und Juden zur Wehr setzen. Bei Juden liegt es an der Politik Israels, immer neue Ziele für den Raketenbeschuss zu bauen, daran muss Kritik erlaubt sein. Über die sonstigen Randgruppen lässt sich nicht einfach sagen, wir hätten zu viele und würden von ihnen gegängelt. Hier ist es der Hass der Mehrheitsgesellschaft, der sich auf das soziale Milieu abgefärbt hat, aber erstens ist die Statistik bestimmt rückläufig, und zweitens darf man diese schlimmen Taten nicht nach Ethnien aufteilen, das wäre rassistisch, stattdessen muss man die Ursachen bekämpfen und mehr Festanstellungen für Sozialpädagogen fordern.

 


Nokia-Krise 17.1.2008


 


Debatte 17.1.2008

Die taz teilt Jens Jessens Meinung über die provozierenden Rentner einer »Nation von Hausmeisterinnen, Gestapozuträgern und Pöblern, die hinter jeder Ecke ihrer Nachbarschaft jenen Gestank vermuten, den sie ja vornehmlich selbst verströmen: Es sind die Giftpilze gesellschaftlichen Zusammenlebens, und seien sie noch so sehr Opfer im ganz wörtlichen Sinne« vor dem Hintergrund von »konservativem Gesinnungsterror«. Das ist fein beobachtet, denn die zu Recht unter Generalverdacht gestellten Rentner behaupten immer, man könne sich gar nicht mehr auf die Straße oder in die U-Bahn trauen, sind aber immer genau dort zur Stelle, wenn es darum geht, Minderheiten zu unterdrücken und sich als Opfer zu geben. Die taz teilt also Schirrmachers Auffassung, sieht aber darin die Chance und nicht die Krise.
Die gewalttätigen ausländischen Jugendlichen haben also noch eine gewaltige Aufgabe vor sich, den gesellschaftlichen Frieden herzustellen. Man muss aber noch Beratungsstellen und Schulungszentren einrichten, damit sie überhaupt erfahren, in was für einer Funktion sie damit betrachtet werden.
Man muss die Rentnerprovokationen allerdings als soziales Problem verstehen und die Ursachen in Rentenangst und Altersarmut sehen.

 


Abbau 17.1.2008

Nokia will in Deutschland mehrere Tausend Mitarbeiter entlassen. Jürgen Rüttgers ist enttäuscht; da subventioniert man den Marktführer, und dann das!
Handybesitzer haben nun Angst, dass zur Rückzahlung der Fördermittel für ihr Nokia-Handy herangezogen werden.

 


Kompliziert 17.1.2008


 


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