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Alter statt Sex 22.9.2006

Jede zweite Frau in England wäre laut einer Umfrage eines Versicherungsunternehmens bereit, auf Sex völlig zu verzichten, wenn man dadurch 100 Jahre alt werden würde. Da kann sogar ein Zusammenhang bestehen; nicht nur die Zigarette danach entfällt, auch macht Sex mit Engländern besonders wenig Lust auf ein langes Leben.
Jede zweite andere Frau würde nicht auf Sex verzichten, wünscht sich aber, dass der Engländer vorher wenigstens Zähne putzen würde.

 


Biometrischer Pass 22.9.2006


 


Verzögerung bei Airbus 22.9.2006


 


Volksaufstand in Ungarn 22.9.2006


 


Normenkontrolle 22.9.2006


 


Wunderglaube 22.9.2006

56 Prozent aller Deutschen beantworteten die Frage: »Glauben Sie an Wunder?« mit »ja«. Vor sechs Jahren waren es nur 29 Prozent. Demnach müssen in der Zwischenzeit 27 Prozent der Deutschen ein Wunder oder einen wunderähnlichen Vorgang erlebt haben. Hält der Trend an, dürften in etwa 30 Jahren alle einmal ein Wunder erlebt haben, jedenfalls im Durchschnitt. Wer dann keins erfahren hat, sollte sich ernsthaft fragen. Wieso gerade ich?
Mit dem Wunderglauben geht die Angst einher, Opfer eines zu kleinen Wunders zu werden und damit die Zugangsberechtigung zum großen Wunder zu verwirken. Wer spontan von einem Schnupfen gesundet, kann nicht mehr erwarten, im Falle einer Erlahmung wieder laufen zu können. Deshalb redet man sich lieber ein, es lag an den Vitaminpräparaten.
Man braucht nicht an dem Wunder zu zweifeln, wenn es, nachdem es einmal geschehen ist, wieder rückgängig gemacht wird, zum Beispiel durch den Jojo-Effekt.

 


Sexstudie 22.9.2006

43 Prozent der Frauen gaben in einer Umfrage von »Freundin« an, sie seien häufig zu erschöpft und angespannt, um Lust auf Sex zu haben, und jede dritte Frau kommt zwar regelmäßig zum Orgasmus, aber nur allein. Dies liegt daran, dass bei den meisten Sex-Stellungen der Körper des Mannes die Frau daran hindert, die Klitoris zu erreichen.
Damit ergibt sich ein sicheres Zeichen für den Mann, dass die Frau ihm den Orgasmus vortäuscht: wenn er dabei ist.

 


Märtyrer 22.9.2006


 


NPD-Entzauberung 21.9.2006


 


Schmutzige Wäsche 21.9.2006

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, dankte der Schweriner NPD-Spitzenkandidat am Wahlabend seiner Frau für ihre Unterstützung im Wahlkampf, weil sie für ihn gekocht und seine Wäsche gewaschen hat. Damit wird deutlich, wie man die Nazis ausschaltet; die Frauen müssen aufhören, ihnen die Wäsche zu waschen, dann können sie nicht mehr in den Wahlkampf ziehen. Wenn die Frauen das nicht wollen oder nicht so weit mitdenken, ist Mecklenburg-Vorpommern vom Nachschub an Waschmittel abzuriegeln. Die »Mecklenburg-Vorpommern« übernimmt die Überwachung der Ostseeküste. Im Libanon hat man dafür bestimmt Verständnis.

 


Protest 21.9.2006


 


Strenge Erziehung 21.9.2006

Ein Buch »Mehr Mut zur Erziehung« von einem Pädagogen fordert, die Kinder wieder strenger zu erziehen. Man kann als Vater ja mal sein Kind mitnehmen zum Besuch bei der Domina.
Früher hieß es: »Warte nur, wenn der Vater von der Arbeit nach Hause kommt, dann erlebst du was!« Heute hat der Vater keine Arbeit, und er kommt auch nicht nach Hause.

 


Wahlbeteiligung 21.9.2006

In Mecklenburg-Vorpommern gab es eine verschwindend geringe Wahlbeteiligung, und davon wählten 7 Prozent so, dass die Wahlen demnächst ganz abgeschafft werden.

 


Arbeitsmarkt 21.9.2006

Wie eine Weltbank-Studie beweist, ist Deutschlands Arbeitsmarkt starrer als in China. Das überrasche alle, die meinen: der deutsche Arbeitsmarkt – das ist doch China?

 


Entgleist 21.9.2006

Die Bahn AG soll an die Börse gehen, aber ohne das Schienennetz. Das ist für den Börsenkurs durchaus sinnvoll, denn wenn Terroristen oder Erpresser die Gleise ansägen oder sich Castor-Gegner an die Schwellen ketten, bleibt davon die Bahn unberührt. Auch die Verantwortung für Verspätungen kann die Bahn von sich weisen mit der Angabe, die Gründe liegen in den Schäden an den Schienen, und dafür kann sie nichts.

 


Das Parfüm 21.9.2006


 


Internetzeitung 21.9.2006


 


Billigzähne 21.9.2006


 


Aufblaspuppe 21.9.2006


 


Bedrohung 21.9.2006

In Berlin hat die Anwältin Ates, die schwedische Frauen (Nationalität geändert) vertrat und den Buddhismus kritisierte (Religion geändert), ihre Kanzlei aufgegeben und ihre Tätigkeit eingestellt, nachdem sie von Männern bedroht worden war. Seitdem gab es keine weiteren Drohungen, was beweist, dass im Dialog der Kulturen die Deeskalation der richtige Weg ist.

 


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