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Neue Doku-Soap 16.2.2008




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Reinkarnatiophobie 15.2.2008



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Kalauer 15.2.2008
HANTIG & Viktor Mammes




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Cartoon 15.2.2008




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Aus der Urzeit 14.2.2008



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Schock 13.2.2008



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Aufgeflogen 12.2.2008

 
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Innovation 11.2.2008



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TV 11.2.2008

 
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Wussten Sie schon? 11.2.2008

Manchmal sagen tausend Worte mehr.


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Gegenüber 11.2.2008




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Mathematisches Rätsel 11.2.2008

Wenn ein Banker einen Schaden von fünf Milliarden Euro anrichtet, welchen Schaden richtet dann ein Mitarbeiterstab von 1500 Leuten an?
Kann irgendwie nicht stimmen, aber man versteht, warum die Banken Stellen streichen.


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Energiefresser Stand-by-Modus 11.2.2008

Viele Tierbesitzer wundern sich über den hohen Futterverbrauch ihrer mehrbeinigen Freunde. Sie haben Hund, Katze oder Vogel den ganzen Tag nur bewegungslos herumstehen lassen, um den Energieverbrauch niedrig zu halten. Doch die Überraschung kommt am Fressnapf; der Hunger ist viel größer als erwartet, und das bei den ständig steigenden Tiernahrungspreisen. Tja, auch im Stand-by-Betrieb wird Energie verbraucht, die über die Nahrung zurückgeholt werden muss. Das hat die Natur so eingerichtet.


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Kolumne aus dem Alltag 11.2.2008
Kolumnus

Vorbereitungen laufen bekanntlich auf Hochtouren. So kennt man es aus allen Berichten, so erwartet man es zu Recht.
Doch wer beschreibt meine Verwunderung, als ich neulich Vorbereitungen antraf, die nicht auf Hochtouren liefen?
Ich selbst; ich war so verwundert, dass mir die Worte fehlten. Zum Glück war sowieso gerade kein Gesprächspartner dabei.
Wie sich später herausstellte, war ich zu früh da, als die Vorbereitungen noch gar nicht angefangen hatten. Da konnten sie ja nicht auf Hochtouren laufen.


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Typisch Alltag 10.2.2008
Viktor Mammes

Kennen Sie das auch? Man wird von einem mittäglichen Klingeln jäh aus dem Schlaf gerissen, wo man doch erst um acht Uhr schlafen gegangen war und gerade erst seinen letzten Tripper auskuriert hat. Draußen steht der Postbote eines privaten Postdienstleistungsunternehmens und fragt, ob man eine Zustellung für den Nachbarn annehmen würde, und weil man nett ist, willigt man ein, was der aber irgendwie überinterpretiert, so dass man sich, ehe man es sich versieht, mit dem auf dem Küchentisch wiederfindet, der oben und man selbst auf dem Bauch, und kaum dass er weg ist, meldet sich der Nachbar, für den man das Poststück angenommen hat, und zieht dieselbe Nummer noch mal durch, was zwar langweilig ist, dem aber egal, und man fragt sich, ob man vielleicht die falschen Signale aussendet oder einfach nur in der falschen Gegend lebt und ob man das überhaupt »falsche« Gegend nennen dürfte oder nicht eher was mit Randgruppe, die man nicht ausgrenzen sollte, sonst fühlen sie sich in der Minderheit.
Ach, das kennen Sie nicht?
So, hm.
Tja.
Ich natürlich auch nicht.


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Deutschland heute 10.2.2008




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Beobachtung 10.2.2008
HANTIG




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MS 10.2.2008




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Bammel vor dem Angstfach 10.2.2008
Schüler unter Druck
Jana Stahl

Wenn Susan-Manuela morgens in die Schule geht, hofft sie, dass es nicht gerade ein Montag, Mittwoch oder Donnerstag ist, denn an diesen Tagen ist jeweils eine Stunde ihres Angstfaches, in dem sie trotz aller Bemühungen kein Land sieht. Susan-Manuela hat in den meisten Fächern gute Noten, außer in Mathematik und Physik, in denen sie sehr gut ist. Doch wenn Sozialkunde ansteht, tritt ihr der kalte Schweiß auf die Stirn, im Bauch beginnt es zu krampfen, schon an der Tür zum Klassenraum ist es, als würde ihr ein kreischender Kobold in den Magen treten.
Die Panikattacken wollten kein Ende nehmen, selbst wenn sie gekonnt hätten. Nach dem Unterricht ließen sie nach, doch dauerte es immer mehrere Stunden, bis Susan-Manuela sich wieder so weit im Griff hatte, am normalen Schulleben teilzunehmen. Und das fast jeden Tag. Die Schulleitung stand vor einem Rätsel.
Zuerst dachte der Schulpsychologe, es läge am erwachenden Sexualtrieb des Lehrers, doch der stritt alles ab, so stand es Aussage mit zweiter Aussage gegen die Gewissheit des Psychologen, was soll man da machen.
Erst weitere Untersuchungen brachten ans Licht, dass Susan-Manuela kein Einzelfall ist und zahlreiche Schüler, vorwiegend Schülerinnen, von einer Deviation betroffen sind. Sie sind minderbescheuert.
In Internet-Selbsthilfegruppen können sich die Leidtragenden austauschen und gegenseitig Mut machen, für den es zwar keinen Grund gibt, aber für die meisten war es schon entlastend zu erfahren, dass es nicht an ihnen liegt, sondern dass der Unterricht wirklich eine Zumutung darstellt.
Echte Hilfe zu bekommen, ist indes schwierig. Einigen gelang es, probeweise in diesem Fach eine Stufe überspringen zu dürfen. Der Erfolg blieb aus; der Stoff wurde nicht anspruchsvoller.
Ebensowenig können die Betroffenen auf Verständnis der Mitschüler hoffen. Im Gegenteil, sie müssen verheimlichen, unterfordert zu sein, und ihre Anfälle als absichtliche Störung des Unterrichts vorgeben.
Schwerer als dieses Problem der Schüler bewerten Soziologen übereinstimmend das Dilemma, in dem sie sich befinden, weil ihrem Konsens zufolge die sozialen Umstände schuld sind. Sie sehen das unzureichende Ansehen, das ihre Wissenschaft in der Gesellschaft genießt, als Ursache für diese Erscheinungen und fordern stärkere staatliche Förderungen für dieses Fach. Dann kann sich Susan-Manuela zumindest auf bessere Unterrichtsausstattung und mehr Powerpoint-Präsentationen freuen.


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Meine Sicht 10.2.2008
Mario C. Sommerfeld

Wenn ich gefragt würde, wer der ungewöhnlichste Mensch sei, dem ich jemals begegnet bin, könnte ich ohne jedes Zögern nur sagen: ganz eindeutig Klaus-Jan Frietzen aus Bernau, in dem sich eine seltene Eigenschaft mit einem unglaublichen Ereignis kombiniert, das ein geradezu unerhörtes, doch gleichfalls richtungweisendes Beispiel dafür gibt, wozu eine Person in der Lage sein kann, wenn ihr Fähigkeiten abverlangt werden, von denen sie zuvor keine Ahnung gehabt hat und deren Existenz niemand vermutet hätte.
Aber so etwas werde ich nie gefragt, stattdessen stellt man mir immer wieder die Frage, wie ich wählen würde, wenn nächsten Sonntag Wahlen wären, oder wie ich meine Zufriedenheit beurteile, und da liegen die Dinge schwieriger. Wenn mich der Umfragedienst anruft, um den Grad meiner Zufriedenheit und die Bewertung meiner Aussichten zu ermitteln, bin ich davon immer wieder überrascht, weil ich gerade an etwas anderes oder gar nichts gedacht habe. Das soll einerseits so sein, damit die Befragten spontane Antworten geben, andererseits verzerrt es das Bild, weil man sich von der aktuellen Stimmung in dem nicht repräsentativen Moment leiten lässt. Ich bin meistens von dem Anruf genervt und ärgere mich darüber, dass ich eingewilligt habe zu antworten. Man möchte den armen Callcenter-Kräften die Arbeit nicht noch weiter erschweren, denn Günter Wallraff hat schon alles über sie recherchiert, so dass eine Verschlechterung ihrer Lage keinen weiteren solidarischen Aufschrei bewirken könnte. Außerdem ereilt mich der Anruf entweder in einer Phase der Verstimmung, was sich auf die Prognosen auswirkt, oder in einer angenehmen Situation, aus der ich damit herausgerissen werde, sich meine augenblickliche Lage ungünstig anfühlt. Nun könnte die Statistik einen Ausgleich bewirken, da alle Befragten durch ihre unterschiedlichen Stimmungslagen die Schwankungen kompensieren, doch dazu müssten, was doch sehr unwahrscheinlich ist, überdurchschnittlich viele momentan besser gelaunt sein.
Da ich weiß, dass die Wirtschaft von der psychologischen Verfassung der Konsumenten stärker abhängt als vom Ölpreis, stelle ich mich immer mehrere Grade zuversichtlicher, als ich tatsächlich bin. Klar plane ich größere Erwerbungen, selbstverständlich erwarte ich finanzielle Zuwächse, und in fünf Jahren sehe ich mich um drei Jahre verjüngt.
Je öfter ich mich überoptimistisch zeigte, desto mehr, so stellte ich fest, schlug dies erst auf meinen gefühlten Optimismus durch und bald auf meine tatsächliche Konsumbereitschaft, schließlich auf meinen Konsum. Mir wurde klar: die meisten Anschaffungen tätige ich überhaupt nur, weil ich in den Umfragen darauf konditioniert wurde.
Und dies geschieht millionenfach. Da ich offen für Verschwörungstheorien und -praxis bin, wurde mir klar, dass diese Frageaktionen genau diesen Zweck verfolgen und daher von der Ölpreisindustrie lanciert sind, damit die Kartelle noch mehr an der Preisspirale drehen können.
Seitdem beginne ich den Tag damit, in Demographie-Instituten anzurufen und meine schlechten Aussichten zu Protokoll zu geben. Das zieht mich zwar herunter, aber ich kann die Preise dämpfen.
Das sollten alle so machen.
Wozu aber gibt es diese Sonntagsfragen? Doch wohl kaum, um uns zur nächsten Wahl vorzubereiten oder uns von Protestwahlverhalten abzubringen. Vielleicht, um uns daran zu erinnern, dass wir an der Zusammensetzung des Parlaments schuld sind. Ich rufe deshalb auch noch bei den Parteizentralen an und bitte um die Ansetzung von Neuwahlen, damit ich diesmal ihnen meine Stimme geben könnte.


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