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Kuhtypen 24.7.2013
Martin Herrmann

Kühe lassen sich bezüglich ihrer Milchproduktion in drei Klassen einteilen:
A: Die Talkuh. Sie bleibt immer unten und liefert normale Milch.
B: Die Bergkuh. Sie steigt deutlich höher und liefert die fettreduzierte Milch mit 1,5 Prozent.
C: Die Gipfelkuh. Sie schafft es bis ganz nach oben, ihre Milch ist sogar laktosefrei.


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Armer Poet 23.7.2013



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Verständlichgemacht 20.7.2013



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Making of 19.7.2013




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Volles Verständnis 18.7.2013



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_______ 17.7.2013




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Digitale Stoiker 13.7.2013




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Kulturelles Konstrukt 11.7.2013



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Misserfolg 8.7.2013

Die Presse schreibt den bekannten Schauspieler Johnny Depp runter, nur weil seine Filme nicht mehr erfolgreich sind und es heißt, er wäre seine 20-Millionen-Dollar-Gage nicht mehr wert. Wenn er aber weniger Gage akzeptieren würde, hieße es, er ist auch die geringere Gage nicht wert. Also macht er es ganz richtig, er nimmt das viele Geld und lässt sich sagen, dass er es nicht wert ist.


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Daten 8.7.2013

Das Thema, das derzeit für die meiste Verunsicherung sorgt, ist die Ansammlung von Daten und die Überwachung des digitalen Datenverkehrs. Die meisten Menschen haben Angst, dass sie sich verdächtig machen, weil sie nicht genügend oder keine Internetdaten und Telefonverbindungen vorweisen können, was danach aussieht, als ob sie etwas zu verbergen hätten.
Außerdem kommt es vielen unheimlich vor, dass Telefonate und Mails, an die man sich selbst nicht mehr erinnern kann, nach langer Zeit noch registriert sind, dass also ein übergeordnetes Gedächtnis existieren soll. Schon so etwas ist geeignet, jemandem ein schlechtes Gewissen zu machen, obwohl man gar nicht weiß, wofür eigentlich.
Und das ist dann auch schon der Kernpunkt; man weiß überhaupt nicht, was von einem erwartet und verlangt wird. Staatliche Überwachung hat ja nur Sinn, wenn damit ein Wohlverhalten gegenüber dem Staat erzeugt und kontrolliert wird. Wir kriegen aber nichts über die verlangten Haltungen, Anschauungen und Standpunkte gesagt, was natürlich die schlimmere und stressreichere Variante ist verglichen mit einem diktatorischen System, das darüber selbst informiert. Wir müssen uns unsere Konformität auch noch selbst auferlegen. Doch unsere Parlamentarier, das sind die Gäste bei Günther Jauch und Maybrit Illner, vermitteln den Eindruck, es gäbe zu allem verschiedene Meinungen und man könne sich als Zuschauer aussuchen, von wem man eine haben möchte.
Damit wäre aber die ganze Überwachung überflüssig, und das kann nur bedeuten, unsere Politiker sind hochbezahlte Darsteller eines Meinungstheaters, während der eigentliche Staat ist ganz woanders agiert. Vielleicht haben wir einen Kaiser, von dem wir bloß nichts wissen. Manche wünschen einen, aber auf die kann er seine Macht nicht stützen. Er darf sich nicht zu erkennen geben, denn dann würden die einen gegen ihn demonstrieren und die anderen Geldforderungen an ihn richten. Vielleicht ist aber auch der Systemwechsel bereits weiter fortgeschritten, als es bekannt ist, schließlich kommt es im Medienzeitalter nicht mehr auf das revolutionäre Bewusstsein der breiten Massen und der verbündeten Schichten an, die sind mit Prominachrichten ausgelastet.
Oder es mit mit dem Datensammeln wie bei jeder anderen Sammelleidenschaft, jemand hat mal damit angefangen und konnte nicht mehr aufhören.


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Synästhesie als Chance 5.7.2013
Martin Herrmann

Auf 3sat läuft ein Film über Synästhesie. Eine Malerin malt, was sie schmeckt. So hat englischer Senf als Gemälde ein explodierendes Rot, was zu zarten Grüntönen verschwimmt. Nützlich wäre die Möglichkeit einer Umkehrung. »Herr Ober, haben Sie Senf?« »Nein, der ist aus, aber wir haben ein Bild.« Bei einer Diashow werden alle Synästheten satt, nur mit der Reihenfolge muss man flexibel sein. Der eine sieht Himbeer-Marmelade, der andere Sauerkraut. Für den ist es Abendessen, für den anderen Frühstück.


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Diskriminierendes Wort 30.6.2013



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Kunstwirkung 26.6.2013




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Verälterung 25.6.2013

Eine bemerkenswerte Grundsatzentscheidung hat da ZDF gefällt. Es war ein Fehler, mit »Wetten dass« junge Menschen ansprechen zu wollen , künftig will man sich um die Begeisterung der älteren Zielgruppe kümmern und Iris Berben und Ruth-Maria Kubitschek einladen.
Iris Berben reagierte entsetzt, weil man ihr nicht schonender beibringen konnte, dass sie die ältere Zielgruppe anspricht, Ruth-Maria Kubitschek hat für sechs Sendungen pro Jahr zugesagt, verwahrt sich aber gegen die Einladung zur Mallorca-Sommersendung.
Die Personaldecke an älteren Stars scheint sogar innerhalb des ZDF äußerst dünn zu sein. Eine Gästefindungskommission soll einberufen werden, um herauszufinden, dass man Senta Berger vergessen hat.
Dabei sollte nicht übersehen werden, dass solche Großen Damen auch mal jung angefangen haben. Es hat Mühe gekostet, aber sie haben es geschafft, im Laufe der Zeit doch noch ihre Jugend abzulegen. Ein Glück für sie, so werden sie von Markus Lanz mit Respekt behandelt und müssen sich nicht für würdelose Späßchen hergeben.
Überhaupt scheint das ZDF zu planen, mit den älteren Gästen und den älteren Zuschauern Markus Lanz von der Bürde der Jugendlichkeit und dem Zwang zur Verständlichkeit zu entlasten. Er kann sein Hemd zu lassen.
Zu bedenken ist jedoch, dass die derzeit jungen Menschen auf natürlichem Wege in die angezielte Zuschauergruppe hineinwachsen. Früher sprach man von Reifungsprozess, heute braucht man ein anderes Wort dafür. Sie müssen also nach speziellen Kriterien ausgegrenzt werden.
Als erster Schritt, um die jungen Zuschauer abzuschrecken, wird im Titel das Komma zwischen »Wetten« und »dass« eingesetzt. Im Folgenden werden die Wetten nicht mehr vom Moderator erklärt, sondern schriftlich eingeblendet, so dass man sie lesen muss, wenn man sie verstehen will. Die Wette mit dem Bagger wird durch eine mit Rasenmähtraktor ersetzt, nur um ganz sicherzugehen, denn auch der Bagger war schon uncool, weil er auf eine Berufsausbildung zum Baggerfahrer hinwies.
Wenn all das nichts nützen sollte, kommt Claus Kleber und verliest Nachrichten.


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Gender 24.6.2013




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Schuld 23.6.2013




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Unser peinlicher Außenminister 22.6.2013

http://tagesschauder.blogger.de/stories/2279019/


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Bezweckt 18.6.2013




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Ökohenne 17.6.2013




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Herr Professorin an KMU Leipzig 12.6.2013



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