Marschbefehl von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer: Nachdem die CDU-Politikerin am Dienstag zunächst nur Teile der Eliteeinheit KSK abschaffen wollte, entschied sie sich am späten Abend, alle 184.000 Soldatinnen und Soldaten nach Hause zu schicken.

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„Die Debatte über eine gewisse Rechtslastigkeit der Truppe hätte doch nicht mehr aufgehört“, argumentierte Kramp-Karrenbauer im Gespräch mit Pardon. „Die Soldatinnen und Soldaten sind eigentlich keine Extremisten, aber viele finden Waffen gut und kaum einer von denen ist bei den pazifistischen Ostermärschen dabei. Da bleibt dann doch immer ein Restverdacht.“

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Deshalb habe sich Kramp-Karrenbauer kurzfristig für die „Abschaff-Strategie“ entschieden. Als sie den Plan in einer Kaserne ansprach, fielen einige entsetzte Soldaten in Ohnmacht, wie unsere Fotodokument (oben) beweist. Allerdings will die Noch-CDU-Vorsitzende Deutschland nicht wehrlos machen. „Aus unserer christdemokratischen Verantwortung heraus haben wir uns entschieden, die Verantwortung für die Verteidigung unseres Landes der ebenfalls aus christlicher Überzeugung heraus gegründeten Heilsarmee zu übertragen“, sagt sie.

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Eine überraschende Taktik! Den Hinweis, dass die Heilsarmee nur 1500 Mitglieder zählt, also nicht einmal ein Hundertstel der Größe der Bundeswehr auf die Waage bringt, und keine Jet-Piloten, Panzerfahrer oder zumindest klassische Infanteristen in ihren Reihen hat, lässt Kramp-Karrenbauer nicht gelten. „Jetzt mal im Ernst“, raunt sie dem Pardon-Korrespondenten zu und wagt eine verballhornte Anspielung auf ihre Amtsvorgängerin Ursula von der Leyen: „Die Panzer-Usch hat den Laden doch völlig gegen die Wand gefahren, wir haben praktisch keine funktionierenden Waffensysteme mehr. Von unseren Panzern, Kampfjets und Hubschraubern funktioniert selbst auf dem Papier nur ein Drittel. Und für die haben wir kein Geld für Munition oder Treibstoff, weil die Usch Millionen über Millionen Euro für Berater verpulvert hat. Oder dafür, den Kampfpanzer Puma mit einem Fahrersitz auszustatten, der auch für Hochschwangere nutzbar wäre.“ Die Ministerin schüttelt den Kopf: „Die meisten Soldaten mussten wir bei Manövern mit Besenstielen ausrüsten, die als Gewehr dienen sollten, und wenn sie ‚geschossen‘ haben, haben sie laut ‚Bumm!‘ rufen müssen. Wissen Sie, wenn die Soldaten der Heilsarmee mit Wattebäuschchen werfen, ist das ähnlich effektiv.“

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Die ganze Debatte hatte mit Rechtsextremismus-Vorfällen bei der Elite-Truppe KSK (Kommando Spezialkräfte) begonnen. Können wir auf eine solche Einheit künftig verzichten? Da blitzen die Augen der Verteidigungsministerin so entschlossen auf wie die Kanonen von Navarone. „Nein! Wir brauchen Elitekämpfer. Und dafür ist gesorgt“, sagt Kramp-Karrenbauer. „Ich hatte mir ja einige Jungs aus dem Saarland mitgebracht – das ‚Team AKK‘. Und jetzt mal ganz ehrlich: AKK klingt doch mindestens so kampfbereit wie KSK – oder?“ (PAR)

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