Neue Enthüllung im Auweia-Skandal um Wirecard: Gibt es den „flüchtigen“ Jan Marsalek gar nicht? Unglaubliche Recherchen von „Pardon“ zeigen: Der angeblich 1980 in Wien geborene Vorständler des Bezahlsystem-Unternehmens ist offenkundig genauso fiktiv wie die nicht-existente Bilanzsumme von 1,9 Milliarden Euro auf philippinischen Treuhandkonten.

Schock! Schluck! Kreisch! Lesen Sie diese News: Gefälschtes Alter, Terror an der Schule: Die Akte Philipp Amthor

„Jan Marsalek ist nicht auf die Philippinen oder von dort nach China geflohen, wie jetzt viele behaupten, sondern man hat einfach seinen fabrizierten Snapchat-Account gelöscht“, sagt ein Insider. „Da verschwinden alle Posts ja praktischerweise ohnehin binnen 24 Stunden. Gäbe es diesen Typen wirklich, wären die Talkshows voll mit Weggefährten, die über ihn berichten, und er hätte Accounts auf Twitter und Facebook und so. Und zwar echte!“

Fußballfan? Dann lesen Sie diese Sensations-News zum letzten Bundesliga-Wochenende: BVB zieht mit FC Bayern gleich

Tatsächlich gebe es zumeist nur hier und da mal Zitate von anonymen angeblichen Ex-Kollegen, die erzählen, der Manager ohne Studium und Abitur sei einer von den Menschen gewesen, „die immer das Laptop zuklappten, wenn sich ihnen jemand näherte“. Und weiter: „Die ‚Süddeutsche Zeitung‘ berichtet jetzt, Marsalek habe Champagnerpartys für ‚Hunderte Euros‘ geschmissen. Hallo?! Wo gibt es so billigen Schampus? Und angeblich waren noch nackte Frauen inbegriffen, von deren Schenkeln Marsalek Sushi servieren ließ! Wenn ich mein Sekretariat mal zu einer Runde Rotkäppchen-Sekt mit Fingerfood einlade, bin ich ja schon bei fast 1000 Euro! Und die Ladies bleiben alle angezogen.“

Ziemlich ganz aktuell: AKK hat die Faxen dicke – jetzt wird die gesamte Bundeswehr aufgelöst und durch die Heilsarmee ersetzt

Ungewöhnlich sei auch, dass sich der angebliche Ex-Vorständler des vormaligen Dax-Unternehmens aus Aschheim bei München nicht aufspüren lasse und Fotos von ihm beim Shopping auf den Philippinen als billige Fälschungen entlarvt werden konnten. „Abgetauchte Prominente werden doch immer irgendwo gesichtet“, so die Quelle. „Und sei es, dass der Kopf als Jagdtrophäe eines Kannibalen aus einer Hütte auf Borneo getwittert wird.“

Zu doof um für die Corona-Maske richtig zu tragen: Alle Zorro-Filme werden verboten

Zwar haben Wirecard und Medien, die jetzt über den Skandal berichten, Fotos des Finanzjongleurs mit angeblichen Verbindungen in internationale Geheimdienste und mehreren Hundert Millionen Euro, die er zur Seite geschafft haben soll, veröffentlicht. Doch das ist überhaupt kein Beweis. „Mein 12-jähriger Neffe zieht sich über Google irgendein Foto und verfälscht das per Photoshop in einer halben Stunde so, dass da praktisch ein neuer Mensch entstanden ist. Und seine zehnjährige Schwester hat schon ganze Herden von Einhörnern geschaffen.“

Wissenschaftler verzweifelt: Immer noch kein Farb-Radio erfunden

Die Theorie: Marsalek ist ein reiner Avatar, der von den Wirecard-Kollegen nur erfunden wurde, um bei den Reisekosten zu sparen – und als „Sündenbock der Reserve“. Von jemanden, der „gar nicht existiert, kann man in Sitzungen oder bei Kundengesprächen immer behaupten, der sei gerade in Asien unterwegs, um neue Kunden anzuwerben oder die Treuhandkonten zu überprüfen. Das vermittelt Glanz und Geschäftigkeit, kostet aber keinen Cent an Flug- oder Hotelkosten.“ Und außerdem: „Wenn unsaubere Praktiken nachgewiesen werden wie gerade jetzt, hat man einen tollen Sündenbock. Einen, dem man jede Schuld anlasten kann und der doch nie die anderen verraten wird – weil es ihn nicht gibt.“

Ganz, ganz schlimm: Männer*innen drehen Genderisierung der Sprach*in zurück

Im Übrigen passe ein fiktiver Vorstand „perfekt zum Image eines Unternehmens, das das Bargeld abschaffen möchte und quasi nur noch fiktive Summen transferiert“. Der Insider räumt ein, er könne nicht beweisen, dass Marsalek nicht existiert. „Aber wenn er wirklich lebt und so tief gefallen ist, wird er wie alle B-Promis sicher in der nächsten Folge vom Dschungel-Camp auflaufen. Wenn er das nicht tut, bin ich sicher, dass er so fiktiv ist wie die 1,9 Milliarden Euro.“ (PAR)

Schon gehört? Deutschland lässt alle (!) Denkmäler abreißen!

Und das auch noch: Neuer Tönnies-Skandal – im Schlachthof wurden offenkundig unzählige Tiere getötet!