Social distancing will geübt sein: Endlich hatten uns die Toskana-Linken und die Münchner Schicks beigebracht. dass man sich nicht mit Handschlag, sondern mit Bussi hier und Zunge da begrüßt, wird ein neues Berührungszölibat verordnet. Herrlich, wie böse einen die Mitkunden anstarren, wenn man an der Kasse nicht mindestens den doppelten Reker-Abstand (also zwei Armlängen) einhält. Nur wenn’s um den letzten Zehner-Pack-Klopapier geht, da wird auf jede Distanz verzichtet. „Erlauben Sie mal, ich hatte die Packung doch schon in der Hand!“ – „Aber Sie haben ja schon vier Packungen im Einkaufswagen! Sie sind ein Hamster!“ – „Aber ich hamstere nur, weil Leute wie Sie nach jeder Packung grabschen, die Sie finden können!“

Unsere Solidarität ist grenzenlos. Aber gleichwohl begrenzt.

Die Rechnung ohne die Krise gemacht.

Es hat sich nicht alles nicht geändert, aber nicht alles, was sich geändert hat, ist jetzt anders. (Johann Wolfgang Goethe in seiner „Kleinen Nachtmusik“)

Ohne…

…weitere Worte.

Alle Zeichnungen stammen vom Satiriker, Autor und Karikaturisten Bernd Zeller („Eulenspiegel“, „Titanic“), der als legendärer Sidekick „unser Ossi“ in der Harald-Schmidt-Show weiten Kreisen der TV-Nation zum Begriff wurde. Von 2004 bis 2007 hat der Thüringer „Pardon“, die 1962 erstmals erschienene Mutter aller Satire-Zeitschriften aus Frankfurt/M, wieder an die Kioske gebracht. Zeller, der für diese Texte unterhalb und zwischen seinen Werke nicht haftbar gemacht werden darf, wird seine Beobachtungen der Zeitläufte hier dankenswerterweise wieder häufig präsentieren – und darüber hinaus fortlaufend 24/7×365 auf seiner „ZellerZeitung“

Was einmal geklappt hat….

Wenn die Amis doch nur unsere Kanzlerin hätten.