Stolz: Kanzlerin Merkel und CDU-Chef Laschet vor Börsengang der Union, Foto: imago images / Sven Simon

Berlin – Nach den anhaltenden Korruptionsskandalen rund um die CDU/CSU Bundestagsfraktion bahnt sich eine grandiose Trendwende an.  

In einem Pardon-Interview äußerte sich CDU-Chef Armin Laschet: „Für uns ist jede Krise auch gleichzeitig Chance! Und ganz ehrlich, man muss ja auch nicht alles schlecht machen. Nur weil die anderen Parteien zu blöd sind, so viel Geld einzunehmen wie wir, ist das nicht unser Problem! Wir sind die Partei der Wirtschaft und wirtschaften deswegen auch gerne – ist denn jetzt schon alles verboten?“

In einem internen Strategiepapier des Bundesvorstandes wird derweil ein neues Konzept erarbeitet. Unter der Überschrift „Schwächen zu Stärken machen“ wird ein ganz anderer Weg vorgeschlagen: Der Börsengang der Union!

Im Papier heißt es: „Der Börsengang würde für die Union viele Vorteile bringen, wir müssten uns für unsere Käuflichkeit nicht mehr schämen, sondern könnten sie ganz offen austragen und auch als Partei wirtschaftlich profitieren! Im operativen Geschäft würde sich ohnehin nicht viel ändern, wir müssten die Zahlungen aus Aserbaidschan und Russland lediglich melden. Wir denken, dass die Börse und die Union perfekt zueinander passen, denn uns eint eines: Geld über Moral!“

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Analysten beziffern den Marktwert der Union auf rund 165 Milliarden Euro. „Die CDU/CSU stehen politisch für etwa ein Drittel der Wertschöpfung im Bundeshaushalt. Dieser beläuft sich auf 500 Milliarden, daher sind 165 Milliarden eine faire Bewertung“, sagt Klaus Monetenmann, Chefanaylst der halbstaatlichen KfW in Frankfurt. Die Union habe von den 72 Regierungsjahren der Bundesrepublik in mehr als 50 den Bundeskanzler gestellt  das hebe die Substanzbewertung an. Ausgabekurs sind 25 Euro vorgesehen – in Anlehnung an das erwartete Wahlergebnis der kommenden Bundestagswahl. Ein Tranche der Platzierung soll in einem „Familie&Freinds“-Optionsprogramm für Unions-Bundestagsabgeordnete untergebracht werden. Die Abgeordneten bekommen die Akte im Vorkauf für 2,5 Euro. Interessenten für größere Aktienpakete haben sich bereits bei der KfW gemeldet. Neben Aserbaidschan hat auch Gazprom Kaufabsichten kundgetan.

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder ist von Gazprom als Aufsichtsratmitglied der neuen CDU/CSU AG vorgesehen.Mit 165 Milliarden Emissionsvolumen wäre das Going Public der Volkspartei der mit Abstand größte Börsengang Deutschlands. Selbst die Aktienplatzierung der Deutschen Telekom brachte zum Börsenstart am 18. November 1996  „nur“ zehn Milliarden Euro ein. Zwei weitere Börsengänge 1999 und 2000 spülten 10,8 sowie 13 Milliarden Euro in die Konzernkassen. 

Eine riesige Werbekampagne mit dem Schauspieler Manfred Krug hatte damals das Interesse an der T-Aktie auch unter bis dato mit Börsengeschäften nicht vertrauten Bürgern angeheizt. Genau das soll nun beim CDU-CSU-Börsengang wiederholt werden. Als Werbeikone der Anleger-Kampagne ist Lars Windhorst angefragt. Windhorst hat große Bekanntheit in Deutschland wegen windiger Geldbeschaffungen. Seine Tätigkeit als Hauptinvestor und Pate von Hertha BSC prädestiniert ihn, mit Glaubwürdigkeit auch unter Millionen deutscher Fußballfans die Zeichnen der neuen Aktien zu beflügeln. Von der Emissionsbanken verworfen wurde hingegen die Idee der Union, Jan Marsalek für den Börsengang zu engagieren. Das Ex-Vorstandsmitgleid von Wirecard habe zwar eine glänzende Expertise in der Geldbeschaffung für lausige Substanz, alleinig sei er trotz mehrfacher Anrufe aus dem Adenauer-Haus in Weißrussland einfach nicht ans Telefon gegangen.

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