Endlich mal einer Meinung: Laschet und Söder finden Merkels Entscheidung beide doof, Foto: Picture Alliance

Für die besorgniserregende Corona-Entwicklung auch in Deutschland zeichnet sich eine Lösung ab. „Wir setzen auf eine regionale Neugliederung“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag vor Journalisten. Einzelheiten wollte die CDU-Politikern nicht preisgeben. Doch Pardon erfuhr aus der Regierung wichtige Details.

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„Die beiden Hotspot-Bundesländer sind Bayern und NRW“, war aus ungewöhnlich unterrichteten Quellen zu hören. „Darum haben wir in beiden Fällen eine Lösung gesucht.“

Die ist jetzt gefunden: Bayern wird nach Österreich ausgegliedert. Nordrhein-Westfalen wird zwischen Frankreich und den Benelux-Staaten aufgeteilt. Damit sind die meisten Infektionsfälle aus der Statistik heraus. In Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Österreich gibt es derzeit so viele neue Erkrankungen, „dass da die zusätzlichen Bajuwaren, Rheinländer und Westfalen im Zahlenwerk kaum Spuren hinterlassen“, heißt es in Berlin. Außerdem: „Corona ist irgendwann vorbei, aber die Bundesländer werden’s überleben – und gehören dann unseren Nachbarn.“

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Wütende Reaktionen auf die Entscheidung der Bundesregierung gab es in seltenem Einvernehmen von den Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU, Bayern) und Armin Laschet (CDU, NRW). „Wir bekamen am Freitagvormittag eine entsprechende Nachricht aus dem Kanzleramt, und zwar schon in Form von ‚Auslandspost‘. Das geht doch nicht“, wird Söder zitiert. „Man hätte mit uns reden müssen. Vielleicht sogar die Bevölkerung befragen müssen.“ Auch Laschet sei sauer auf Merkel, war in Düsseldorf zu erfahren. Er überlege eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht. Zuvor wolle er aber prüfen, ob demnächst Präsidentschaftswahlen in Frankreich stattfinden: „Den Job kann ich mir auch vorstellen.“

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Söders Parteifreund, Bundesinnenminister Horst Seehofer, wurde in Berlin hingegen grinsend gesehen. „Habe ich nicht immer gesagt, dass der Markus charakterlich nicht geeignet ist, mein Nachfolger zu werden? Jetzt ist er EU-Ausländer und hat in der deutschen Politik nichts mehr verloren“, so der vormalige CSU-Vorsitzende.

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Bemerkenswertes Verständnis für den radikalen Schritt der Bundeskanzlerin zeigte auch der frühere CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz, der nicht immer einer Meinung mit Merkel ist. „In Notzeiten, wie sie die über uns hereinbrechende zweite Corona-Welle darstellt, kann man nicht jedes Detail mit Ministerpräsidenten oder gar der Bevölkerung abklären“, so Merz. „Ich bin ganz auf Seiten von Angela.“

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Merz hat nur zwei Sorgen. „Erstens: Wir dürfen mit dieser Art von Gebietsreformen nicht exzessiv weitermachen. Sonst passt Deutschland demnächst auf einen Bierdeckel.“ Und zweitens? „Das Bundesverfassungsgericht sollte eilig klarstellen, dass der österreichische Staatsbürger Söder und der französische oder beneluxische Staatsbürger Laschet weder für den Vorsitz einer deutschen Partei noch für das Amt des deutschen Bundeskanzlers kandidieren dürfen“, fügte Merz hinzu. „Das ist wichtig, dass wir da rechtlich sauber bleiben.“ Nebenbei wies Merz daraufhin, dass er gerade nach Berlin umgezogen sei. „Da habe ich ja wohl künftig mehr zu tun. Ich wohne jetzt in Neukölln. Das fühllt sich deutscher an als dieses welsche Sauerland.“ (PAR)

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