Großer Erfolg für die Feministische Initiative für Gendergerechtigkeit (FIG): Vertreter der großen deutschen Supermarkt- und Discounter-Ketten haben zugesagt, dass ab 1. April 2021 in Deutschland kein Tomatenmark mehr verkauft wird.

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„Unseren Verkäuferinnen und Verkäufern, Filialleiterinnen und Filialinnenleitern, unseren Angestelltinnen und Angestellten war es immer schwerer gefallen, den berechtigten Protestinnen unserer Kundinnen und Kunden etwas entgegenzuhalten“, sagt Friedbert Hartweich, Sprecher der Discounter. „Und auch meine erst zweijährige Tochter hat mich immer wieder gefragt: ‚Papa, warum ‚Tomaten-Mark‘? Warum nicht ‚Tomaten-Marie‘? Welcher Gender-Ungerechtigkeit leistet ihr mit euren Geschäften Vorschub?‘ Solche bohrenden Fragen vom eigenen Kind, das war auf Dauer nicht mehr auszuhalten!“

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Nun wird ab 1. April 2021 der Name für das Produkt „Tomaten-Püree“ heißen. „Tomaten-Marie erschien uns zwar besser als Tomaten-Mark“, erläutert FIG-Sprecherin Laura Diewers. „Aber das hätte von muslimischen Kundinnen und Kunden als religiös ausgrenzend empfunden werden können. Darum haben wir uns für Püree entschieden, so wie es bei den für ihre gesellschaftliche Fortschrittlichkeit bekannten Schweizern schon längst der Fall ist.“

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In den, wie zu hören war, „sehr offen geführten“ Verhandlungen zwischen FIG und deutschen Einzelhandelsketten wurden aber noch weitere sprachliche Modernisierungen vereinbart. So sei man mit den Baumärkten übereingekommen, dass die Begrifflichkeiten „Haken“ und „Balken“ als Bezeichnung verschwindet, sagt Diewers, und „und das gilt auch für alle Unterarten wie ‚Kleiderha-Ken‘, ‚Holzbal-Ken‘, ‚Querbal-Ken‘ oder ‚Donnerbal-Ken“.

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Allerdings ist der neue Name noch unklar. „Die Machos von Obi, Hornbach und Co. wollten aus ‚Bal-Ken‘ am liebsten ‚Bal-Barbie‘ machen und aus ‚Ha-Ken‘ dann ‚Ha-Barbie’“, beschwert sich die FIG-Sprecherin. „Aber wie würde das denn klingen? ‚Wir sitzen auf der Donnerbal-Barbie?!‘ Nee, nee, Männerphantasien wollen wir nicht beflügelinnen, da finden wir was Besseres.“

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Mit dem deutschen Fleischerhandel wurde zusätzlich vereinbart, dass künftig nicht mehr vom „Schweinenac-Ken“ die Rede sein wird. Und der neue Name? „In diesem Fall kann ich mir ‘Schweinenac-Marie‘ gut vorstellen, was Hartweichs zweijährige Tochter sicher freuen würde“, sagt Diewers. „Denn Muslima und Muslime kaufen ja wohl keinen Schweinenac-Ken.“ (PAR)