„Unsere Kinder kommen auf dumme Gedanken“: Hedgefondsmanager in einem offenen Brief

Es ist ein außergewöhnlicher Schritt, den es so noch nie gegeben hat. Eine Gruppe von großen Hedgefondsmanager unter Führung von Melvin Capital haben sich in einem gemeinsamen Brief gesellschaftspolitisch geäußert. Normalerweise sind konkrete politische Forderungen außerhalb ihres konkreten Themenbereiches sehr unüblich.

Doch diesmal geht es um ein Thema, „dass den Managern besonders am Herzen liegt“. Sie fordern in einem gemeinsamen Brief „sofortige, globale Schulöffnungen“. Weiter heißt es „Kinder, die nicht in die Schule gehen, kommen in den Kellern Ihrer Eltern auf dumme Ideen – das möchten wir verhindern“ „Viele hängen nur noch an Ihren Geräten, treiben sich in dubiosen Reddit-Foren rum und spielen auf Apps wie Robin Hood oder Trade Republic“.

Die Hedgefondsmanager schreiben, „dass wir uns große Sorgen machen. Die Kinder wissen teilweise gar nicht was Sie da machen, manche sind so erfolgreich, die müssen nie wieder arbeiten – das kann doch nicht wahr sein“! „Wir müssen die Kinder schnell wieder beschäftigen und in die Schule zurückschicken, sonst ist unsere Branche in Gefahr, was relativ paradox ist, weil wir es sonst richtig gut finden, wenn Branchen in Gefahr sind. 

Der Brief endet mit einem leicht veränderten Zitat des FDP Vorsitzenden Christian Lindner: „Wir wollen den Aktienmarkt wieder den Profis überlassen – Kinder in die Schule: JETZT!“ 

 

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