Ein paar Herbergen lassen Übernachtungen noch zu, Foto: Shutterstock

Die Gerichte sollen hart bleiben und das von das von Bund und Ländern beschlossene Beherbergungsverbot aufrecht erhalten. Das fordert die deutsche Huren- und Callboy-Union (DHCU) in einem am Donnerstag veröffentlichten Statement. „In Baden-Württemberg, Sachsen und Niedersachsen haben Richter oder Politiker den Schwanz eingezogen“, heißt es in der Erklärung. „Die Liebesdienerinnen und -diener hoffen, dass zumindest in den anderen Bundesländern die Verantwortlichen genügend Eier in der Hose haben, um der Corona-Epidemie mit gereckten Brüsten und spitzer Lanze entgegenzutreten.“

Russische Ärzte enthüllen: Trotzki starb nicht an Eispickel, sondern an Stoffwechselstörung

In diversen Freudenhäusern, in denen Pardon-Korrespondenten recherchiert haben, werden allerdings Zweifel geäußert, dass die Prostituierten tatsächlich nur eine Bekämpfung der Pandemie im Sinne hätten. „Für uns ist das Beherbergungsverbot doch toll“, sagt Fanny Pill (möglicherweise Künstername), die in Frankfurt am Main horizontale Dienste anbietet. „Niemand darf im Hotel, aber jeder bei uns übernachten.“ Das sei schon „eine tolle Nummer, und das im Moment gern für die ganze Nacht.“

Gendergerechtigkeit bei Ortsnamen: 2025 wird Karlsruhe zu Karlasruhe

Manche Manager seien allerdings zu erschöpft für Sex, so dass sie die Prostituierte bäten, einfach nur das Zimmer zu verlassen und sie dort bis zum Morgen schlafen zu lassen. „Schwieriger ist es mit Urlaubern. Eigentlich dürfen Minderjährige nicht ins Haus. Aber wir haben früher Ausnahmen gemacht, wenn mal einer gegen Aufpreis ohne Gummi wollte, und jetzt drücken wir halt an der Stelle mal ein Auge zu. Da bekommen Kinder auf dem Weg ins Zimmer eine Maske übergezogen und die Eltern sagen ihnen, das sei ein Versteckspiel“, so Fanny Pill. Allerdings seien „auch manche Ehefrauen, die von ihren Männern wohl nicht ganz eingeweiht worden sind, sehr irritiert, wenn sie am Eingang zu der ‚kleinen verträumten Pension‘ Schilder sehen wie ‚Kondompflicht‘.“ Problematisch sei auch die Ausstattung mancher Zimmer. „Gibt es hier häufig Erdbeben oder warum muss man sich im Bett anketten“, habe eine arglose Gattin in einem Haus gefragt, in dem sich der Ehemann gut auskannte.

Noch eine WireCard-News: AuweiaCard Manager Jan Marsalek so fiktiv wie seine 1,9 Mrd. Euro?

Auch Suzie Gong, die sich in München durch Betten arbeitet, kann von der plötzlichen Neukundschaft ein Lied erzählen. „Der Marc, mein Stammfreier, der mehrfach im Monat aus Franken zu mir fährt, rief mich an, er brauche für sich und seine Frau eine Übernachtung. Ich solle aber auf keinen Fall zu erkennen geben, dass wir uns kennen. Aber leider wurde er auf dem Weg zu meinem Zimmer von sieben Kolleginnen und zwei Kollegen mit Sprüchen wie ‚Hallo Marc‘ und ‚Bringst du jetzt dein eigenes Pferdchen mit?‘ begrüßt.“

Autos endlich reif für den Schrottplatz: Neues Superfahrrad Greta löst alle Verkehrsprobleme

Trotz des Ärgers, den es daraufhin gab, wäre auch Daryna Kiewskaja froh, wenn es bei dem Beherbergungsverbot bliebe. „Du nicht dürfen ins Hotel, aber jederzeit in Puff. Das ist anders als in meines Land“, sagt die charmante Entzwanzigerin mit ihrem ukrainischen Akzent. Candy, der im lauschigen Kuckucksnest im Rhein-Main-Gebiet gern Geschlechtsgenossen empfängt, bestätigt: „Manche Kunden werden vom Fünf-Sterne-Hotel zu uns geschickt. ‚Das sind nette Gäste, die können wir doch nicht hängen lassen‘, hat mir ein Kumpel an der Reception gesagt.“

So belügt man uns: Fake News entlarvt – noch nie hat ein Pferd vor der Apotheke gekotzt!

Violetta, die im Rotlicht-Etablissement La Traviata anschafft, und ihre Kollegin Bell, die im Lokal Wilderness vor den Toren von Hamburg Kundschaft empfängt, stehen darum auf die Corona-Schutzpolitik der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten: „Die bekommen ja viel Kritik zu hören, aber jetzt müssen sie sich einfach mal steif halten. Lasst uns die Pandemie gemeinsam besiegen! Und außerdem etwas für die horizontale Konjunktur tun.“ (PAR)

LÖSUNG FÜR BELARUS: Donald Trump übernimmt das Land von Lukaschenko

Sturm auf Reichstag war Missverständnis: Reichsbürger erkannten Polizist wg. fehlender Pickelhaube nicht

Das wussten Sie nicht? Sponsoring-Deal zwischen Tönnies und 1. FC Köln geplatzt – aus Angst um Hennes IX.

Lesen Sie auch diese News: Frauenquote bei CDU war nur der Anfang – jetzt sind Schachspiel und Knäste dran

Beruhigend: Auswertung von 1135 „Tatort“-Folgen beweist: Kein Rassismus bei deutschen Polizisten