Trump unterzeichnet den Präsidialerlass, der die USA „kleiner, aber stärker macht“, Foto: Picture Alliance

Überraschende Wende zugunsten von Donald Trump: Im Kampf um das entscheidende Votum des Wahlkollegiums (Electoral Vote) werden seinem Herausforderer Joe Biden 95 Stimmen abgezogen – 55 aus Kalifornien, 11 aus New Mexico und 29 aus New York. Die Folge: Aus der bislang von CNN prognostizierten Führung Bidens von 253 zu 213 Stimmen bei den Electoral Votes wird damit ein 213-zu-158-Vorsprung des Präsidenten.

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Der Hintergrund: Per Präsidialverfügung hat der Präsident Kalifornien und New Mexico an Mexiko abgetreten und New York an Kanada. Jetzt führt Trump mit Trump begründete den überraschenden Schritt damit, dass in den an das Nachbarland Mexiko angrenzenden Bundesstaaten New Mexico und Kalifornien „mehr Mex‘ und andere Sozialisten, Vergewaltiger und Kriminelle wohnen als Amerikaner. So what?“ New York wiederum werde an Kanada angeschlossen, „weil das sind auch Idioten und Verlierer“, so der Präsident in einer Pressekonferenz aus dem Weißen Haus, die leider von keinem Fernsehsender übertragen wurde. FoxNews übertrug zwar, spielte aber statt der Stimme des Präsidenten die Titelmusik aus „Gone with the Eind“ (Vom Winde verweht) ein.

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Nur die 5th Avenue in New York City bleibe von der Abtretung an Kanada ausgeschlossen. „Das habe ich mir zurückgeholt, weil sie besonders schön ist“, sagte der Präsident. „Sie wissen ja, Make America great again!“ In Nummer 725 der 5. Avenue steht übrigens der Trump Tower. Das sei aber „nur ein Zufall“, sagte der Präsident.

Sein Sohn Eric Trump versicherte, man habe in der Verfassung „keinen Hinweis gefunden, dass Kalifornien oder New York oder wie das alles heißt zwingend Bestandteile der Vereinigten Staaten sind“. Sein Bruder Don Jr. erläuterte auf Nachfrage, das sei „nicht mit dem Justizministern oder Rechtsberatern abgestimmt worden, weil im Moment außer Papa niemand mehr im Weißen Haus ist“. Klar sei aber, so zitierte Don Jr. Donald Sen., „so werden die USA etwas kleiner, aber viel stärker“.

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Offenkundig haben alle Mitarbeiter das Weiße Haus verlassen in der – nun überraschend widerlegten – Annahme, die Präsidentschaft Donald Trumps werde rasch enden. Lediglich Rudy Giuliani „ist noch einer von uns“ (Don Trump) – aber der bewährte Rechtsanwalt des Präsidenten sei auf Reisen und gerade erst im 27. von 219 Wahldistrikten der USA angekommen, in denen er Rechtsmittel gegen einen angeblichen Wahlsieg Bidens einlegen wolle. Laut Giuliani liege in allen diesen Wahldistrikten „Wählerbetrug“ vor, was dadurch zu beweisen sei, dass der Präsident schon vor Monaten erklärt habe, wenn er verlieren sollte, könne das nur an manipulierten Stimmauswertungen liegen. Eine Partei benötigt mindestens 218 Abgeordnete zur Mehrheit im Repräsentantenhaus, die vor der Wahl bei den Demokraten lag.e

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Die Frage, wie Vizepräsident Mike Pence zur „territorialen Säuberung“ (so Donald Trump) steht, ließ sich zunächst nicht beantworten. Pence war von den Journalisten nur von außerhalb des Weißen Hauses zu sehen. Er stand vor einem Fenster seines Büros im West Wing und presste ein Blatt Papier an das Fenster. „He locked me up!“ (Er hat mich eingeschlossen), war darauf zu lesen. Donald Trump, darauf angesprochen, versicherte, das geschehe nur zum Schutz von Pence. „Die Proud Boys haben uns wissen lassen, sie seien nicht zufrieden mit dem mangelhaften Engagement von Mike für meinen Wahlsieg. Und das wollten sie ihm gelegentlich klar machen So sad, so sad…“ Pence hatte in der Wahlnacht nach der Selbstausrufung von Trump zum Sieger erklärt, die Stimmauszählung laufe noch. (PAR)

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