Der Erfolg von Andreas Kalbitz im Gerichtsverfahren gegen den Bundesvorstand wegen seines Rauswurfs aus der AfD kommt nicht überraschend: Der brandenburgische Rechtsaußen hatte sämtliche Mitglieder seiner „Leibstandarte Andreas Kalbitz“ nach Informationen von „Pardon“ vor Gericht „einen heiligen Eid bei allen Göttern Germaniens schwören lassen, dass Kamerad Kalbitz nie rechtsextrem war noch überhaupt wüsste, wie man denn Veranstaltungen von jungen Neonazis identifizieren könnte, an denen er angeblich teilgenommen haben soll“.

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Angesichts dieses Erfolges wiederholte Kalbitz, der nach Ansicht des Bundesvorstands eine Mitgliedschaft in der inzwischen verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) verschwiegen hatte, seine Kritik an der Ankündigung des brandenburgischen Verfassungsschutzes, den dortigen AfD-Landesverband wegen des Verdachts verfassungsfeindlicher Bestrebungen unter Beobachtung zu stellen.

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„Jeder Verdacht der Verfassungsfeindlichkeit gegen uns ist diffamierend, wir sind lupenreine Demokraten“, versicherte Kalbitz, Landtagsabgeordneter und Chef des offiziell aufgelösten „Flügels“ der AfD. „Und dieser Herr Jörg Müller, der Präsident des Landesamtes für, wie wir beim Bier gern schmunzelnd sagen, ‚Verfassungsschmutzes‘, wird das demnächst erfahren. Wenn wir erst an der Macht sind, wird Herr Müller viel Zeit in einem, sagen wir mal: Sommercamp haben, um zu lernen, wie man De-mo-kra-ti jetzt buchstabiert.“ Und wie wäre das? „Deutschland! Erwacht! Mit! Onseren! Kräften! Rechtzeitig! Aus! Tiefsten! Irrungen!“

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Den Hinweis, „unseren“ schreibe man mit „u“, nicht mit „o“, und am Ende stehe hinter dem „i“ noch ein „e“, wischte Kalbitz resolut beiseite. „Also ‚o‘ und ‚e‘? Bitte: Ons! Egal!“

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Kalbitz steht mit seiner Kritik an diesem „Manöver der Altparteien“ (so der Thüringer Flügel-Mann Björn Höcke) nicht allein. „Wer den Verfassungsschutz gegen die Opposition einsetzt, verspielt das Recht, sich ‚Demokrat‘ zu nenen“, schimpfte aus einem Seniorenheim in Paraguay der Vorsitzende des AfD-Seniorenflügels, Martin Bormann. (PAR)

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Und natürlich dies: Wissenschaftler verzweifelt: Nana-Forscher konnten immer noch kein Farb-Radio entwickeln