Die Bundesregierung hat Kritik daran zurück gewiesen, dass die Corona-App auf Millionen Smartphones bislang nicht richtig funktioniert habe. Zu entsprechenden Berichten in „Bild“ und anderen Medien erfuhr „Pardon“ aus dem Kanzleramt, die App habe sogar „extrem gut funktioniert“ und „viel für die Erreichung der Pariser Klimaziele“ getan.

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Dass sich die sogenannte Hintergrundaktualisierung auf Handys mit Android-Betriebssystem automatisch abschaltete, solange der User die App nicht nutzte, „war keine Panne, sondern unser Beitrag, um Strom zu sparen“, wurde im Kanzleramt argumentiert: „Denn, hey, Leute, bis Anfang März waren wir uns doch einig, dass der Klimawandel das Allerschlimmste ist und dass wir unseren Energieverbrauch reduzieren müssen, um die Erderwärmung zu stoppen. Und jetzt soll plötzlich dieser fipsige Corona-Virus schlimmer sein?! Nix da, wir nehmen die ökosoziale Transformation der Bundesrepublik ernst, wir reduzieren jetzt erst mal CO2-Emissionen!“

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Darum habe man „sehr, sehr bewusst“ eine App entwickelt, deren Hintergrundaktualisierung und damit die Warnung, ob man sich in der Nähe von Covid-19-Infizierten aufgehalten habe, bei Geräten von Marktführer Samsung (Nutzeranteil 40 Prozent) oder Huawei (17 Prozent) sich ständig deaktivierte. „Wahrscheinlich haben wir damit auch Freundschaften gerettet oder gar Ehen gestiftet. Wer will denn mit jemandem abhängen, bei dessen Annäherung ständig die blöde App eine Warnung auslöst?“

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Aber wurde damit nicht der Zweck der Corona-App unterlaufen? „Nein, das würde ich nicht so drastisch ausdrücken“, sagt unsere Kanzleramts-Quelle. „Schon das Wissen, dass man eine Warn-App in der Hosen-, Jacken- oder Handtasche dabei hatte, dürfte eine heilende und schützende Wirkung entfaltet haben. Das ist der Placebo-Effekt. Kennen wir doch von den Globoli. Die entfalten keinerlei Wirkung, aber machen Menschen trotzdem gesund.“

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Hätte man nicht trotzdem warten müssen, bis eine Version ohne diese Abschaltautomatik verfügbar ist (was inzwischen laut Robert Koch-Institut der Fall ist)? „Unsinn!“, lautet die Antwort. „Das hätte die Sache so verzögert, dass wir weit unter den 16 Millionen Downloads geblieben wären, die wir bis Mittwoch erreicht hatten.“ Der Informant nimmt sein Smartphone aus der Tasche, öffnet die App und haucht sie andächtig an: „16 Millionen mal! So viel Zustimmung hatte die Bundesregierung seit Jahren nicht mehr mit irgendeinem Projekt. Im Grunde ist das hier ein digitales Denkmal für Angela Merkel geworden! Wen kümmert’s da, ob das Ding richtig funktioniert?“ (PAR)

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