Riesenkrach zwischen Fußball-Star Franck Ribéry und Grünen-Vordenker Robert Habeck: Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der Franzose voriges Jahr den FC Bayern verlassen, weil er sich von dem Parteichef massiv unter Druck gesetzt sah. Es ging um das berühmte „goldene Steak“, das Ribéry Anfang vorigen Jahres in einem Restaurant zubereiten ließ – für 1200 Euro. Der Streitpunkt: Aus Sicht von Habeck soll Fleisch bekanntlich grundsätzlich teurer werden. „Dumping-Angebote gehören verboten“, soll der Grünen-Chef getobt haben, nachdem Ribéry auf Instagram Fotos von seinem mit Blattgold belegten Steak gepostet hatte. „Ribéry hätte mindestens 2000 Euro zahlen müssen.“ Solche „Niedrigpreise entwerten die Arbeit von Bauern und machen Tiere zu Rohstofflieferanten“, sagte Habeck.

Ribéry erfuhr offenkundig davon. Er soll angesichts des damaligen demoskopischen Höhenflugs der Grünen befürchtet haben, Habeck könnte Bundeskanzler werden und ihn „nachträglich zur Kasse bitten“. Für den Fußball-Profi war das Grund genug, nach 12 Jahren beim deutschen Rekordmeister das Bayern-Trikot auszuziehen und zum AC Florenz zu wechseln. Stürmer-Legende Ribéry im Rückblick: „Hätte ich geahnt, dass die Grünen in den Umfragen so abstürzen, wäre ich noch ein, zwei Jahre in München geblieben und hätte mir weiter die Billig-Steaks reingepfiffen.“ (PAR)