Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) darf sich aussuchen: Französische Fremdenlegion oder Berlin-Neukölln? Foto: Picture Alliance

Angela Merkel (CDU) hat die Faxen dicke: Weil einzelne Ministerpräsidenten unbotsmäßig auf die Pläne der Bundeskanzlerin zur Corona-Bekämpfung reagierten, greift sie jetzt durch. Das wurde am Tag nach Merkels Auftritt in der ARD-Sendung „Anne Will“ bekannt. 

Nach Informationen von Pardon wird das Saarland ans Hochinfektionsgebiet Frankreich „zurückgegliedert“. Der dortige Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) darf sich aussuchen, ob er in die französische Fremdenlegion eintritt oder in die deutsche Hauptstadt Berlin umzieht, wo er den Mitarbeitern des Ordnungsamtes im Bezirk Neukölln dabei hilft, eine ab nächste Woche geplante nächtliche Ausgangssperre durchzusetzen. „Dieser Konfirmand wird schon noch lernen, was es heißt, Mutti zu widersprechen“, sagt eine ungewöhnlich gut informierte Quelle im Bundeskanzleramt. Hans hatte vorige Woche Öffnungmaßnahmen für sein Bundesland angekündigt und dies mit angeblich stabilen Inzidenzwerten begründet. „Stabil?!“, soll Merkel geschäumt haben. „Stabil bin höchstens ich. Aber nicht der Hans.“

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Nordrhein-Westfalen wird geteilt. Westfalen kommt zu Niedersachen. „Da können die mal lernen, wie gut es unter einer großen Koalition läuft“, habe Merkel intern begründet. Das rheinische Gebiet wird an Rheinland-Pfalz angeschlossen. „Meine Parteifreundin, die Malu Dreyer, wird denen schon beibringen, wie man einen Lockdown durchzieht“, soll Merkel frohlockt haben. Auf den Hinweis, Dreyer sei keine Parteifreundin, sondern Sozialdemokratin, habe Merkel irritiert geschaut: „Bin ich das nicht auch? Irgendwie?“

Der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte Merkels Ärger dadurch provoziert, dass er Öffnungen mittels Modellprojekten auf den Weg bringen wollte. Laschet rechtfertigte sich: „Wir haben doch auch eine Notbremse, genau wie wir das mit der Chefin verabredet haben. Aber wir nutzen sie nicht, bloß weil die Inzidenzwerte wieder etwas steigen. Warum sollten wir auch? Überlegen Sie mal, wie viele Notbremsen es in deutschen Zügen oder U-Bahnen gibt und wie selten die Dinger benutzt werden. Sonst kämen wir ja auch nie vom Fleck!“

Berlin wird als Protektorat dem Befehl von Kanzleramtsminister Helge Braun unterstellt. In Berlin werde derzeit auf „Testen und Bummeln“ gesetzt, hatte Merkel schon bei „Anne Will“ angedeutet, weil trotz steigender Inzidenzen bestimmte Lockerungen nichr zurückgenommen würden. Intern bezeichnete sie den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) als „Widerborst“. Die Kanzlerin fügte hinzu: „Früher hätte man den Kerl mal von zwei Herren im Trenchcoat zur Klärung eines Sachverhalts auf die Wache gebracht. Und ganz früher in Eisen gelegt. Diese Demokratie macht vieles sehr umständlich.“ (PAR)

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