Richtig happy: Endlich wurde Donald Trump zum „Mann des Jahres“ gekürt, Foto: Picture Alliance

Donald Trump steht nach einhelligem Urteil der Pardon-Jury exemplarisch für 2020. Ihm wird der Titel „Mann des Jahres“ verliehen. „Niemand und niefraud hat die wenigen Höhen und die vielen Tiefen des Jahres so durchlebt und nachgeahmt wie der abgewählte Präsident der ehemals Vereinigten Staaten von Amerika“, heißt es in der Erklärung der Jury-Vorsitzenden Michelle Obama.

Und weiter: Trump habe im Corona-Jahr „das Schicksal vieler Corona-Patienten mustergültig personifiziert“. So sei der vormalige TV-Entertainer („I am fired!“) und angebliche Erfolgsunternehmer zunächst selbst an dem Virus erkrankt. Er habe die Infektion zwar überlebt. Aber in der Folge habe er zuerst seinen derzeitigen Job verloren. Und jetzt schon sei sicher, dass man ihn im Januar aus seinem Haus werfen werde. Damit teile er einen prägenden Lebensabschnitt von Millionen von Landsleuten.

Die Auszeichnung soll Trump verliehen werden, sobald ein Abklingen der Pandemie wieder Großveranstaltungen zulässt. Als wahrscheinlichster Ort gilt Sing-Sing, das New Yorker Gefängnis in Ossining. Sollte der künftige Präsident Joe Biden allerdings Trump, gegen den Anzeigen wegen diverser Delikte vorliegen, begnadigen, sind auch andere Orte denkbar. Trump selbst wünscht sich offenkundig eine Zeremonie in Disneyland im kalifornischen Anaheim. Dort nämlich wird ein Weißes Haus nachgebaut, in dem Trump auch wohnen darf – kostenfrei und gegen die Zusicherung, dass Besucher des Erlebnisparks Trump sowohl beim Minigolf im Park und beim Sitzen vor dem Fernseher als auch im Esszimmer beim Verzehr von mindestens sieben Burgern („well done!“) und drei Litern Cola pro Tag zuschauen dürfen.

Gendergerechtigkeit bei Ortsnamen: 2025 wird Karlsruhe zu Karlasruhe

Aber besteht nicht die Gefahr, dass Trump der Trubel um seine Person eines Tages zu viel wird und er einfach fortläuft? Die Betreiber des Disney-Parks sind gelassen: Wo solle er hin? Melania Trump habe die Scheidung eingereicht und im Trump Tower in New York City ein Kontakverbot gegenüber ihrem Noch-Gatten beantragt. Außerdem werde um das Gelände des nachgeahmten Weißen Hauses im Disney-Park eine „beautiful wall“, eine wunderschöne Mauer gebaut. Und vom vier Meter tief eingegrabenen Fundament bis zu den Stahlspitzen ganz oben auf der fünf Meter hohen Krone vollständig bezahlt – von Mexiko. „Habe ich das nicht immer gesagt?“, soll Trump ausgerufen haben, als er davon hörte. „Keiner versteht so viel von den Mex‘ wie ich!“ Er wollte noch hinzufügen, dass die Mexikaner ja zumeist Vergewaltiger und Drogenschmuggler seien. Aber da hatten die Parkbetreiber wie jeden Abend schon den Kabelsender Fox News mit Trumps Lieblingssendung „Sean Hannity“ eingeschaltet und der einstige Präsident begann fröhlich das zu twittern, was er gerade hörte. Vor allem, dass die Wahlen am 3. November 2020 gefälscht worden seien und Joe Biden gar kein richtiger Präsident sei. (PAR)

Weil Trump nicht raus will: USA verkaufen Weißes Haus zum Schnäppchenpreis

Russische Ärzte enthüllen: Trotzki starb nicht an Eispickel, sondern an Stoffwechselstörung

Autos endlich reif für den Schrottplatz: Neues Superfahrrad Greta löst alle Verkehrsprobleme

So belügt man uns: Fake News entlarvt – noch nie hat ein Pferd vor der Apotheke gekotzt!

Noch eine WireCard-News: AuweiaCard Manager Jan Marsalek so fiktiv wie seine 1,9 Mrd. Euro?

Das wussten Sie nicht? Sponsoring-Deal zwischen Tönnies und 1. FC Köln geplatzt – aus Angst um Hennes IX

LÖSUNG FÜR BELARUS: Donald Trump übernimmt das Land von Lukaschenko

Lesen Sie auch diese News: Frauenquote bei CDU war nur der Anfang – jetzt sind Schachspiel und Knäste dran

Beruhigend: Auswertung von 1135 „Tatort“-Folgen beweist: Kein Rassismus bei deutschen Polizisten