Hat die Heilige Dreifaltigkeit (hier in Budapest) zu viel Männlichkeit? Foto: Shutterstock

Seit fast 2000 Jahren macht die Trinität auf dicke Hose und präsentiert drei Männer – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Jetzt aber geht es der Heiligen Dreifaltigkeit an die Eierstocklosigkeit. „Entweder muss da eine Mutter her oder eine Tochter oder eine Geistin“, verlangt Rebecca G. Ender-Gaganowski, gleichstellungspolitische Sprecherin der Grünen.

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Aus der großen Koalition wird Zustimmung signalisiert. „Die Zeiten haben sich geändert“, erklärt eine Regierungssprecherin. „Bislang haben wir gehofft, das Christentum lernt dazu und ersetzt mindestens eine Person in der Dreieinigkeit durch eine Frau. Aber nix, die gesamte christliche Kirche hat sich eingebunkert. Da muss die Politik nachhelfen.“ Bislang habe „die Heilige Dreifaltigkeit zu viel Männlichkeit, um wirklich heilig sein zu können“, wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zitiert.

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Darum werden die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) angewiesen, ab dem 1. Januar 2021 die Trinität neu zu definieren. „Mutter, Sohn und Heiliger Geist ist ebenso okay wie Vater, Tochter und Heiliger Geist. Zur Not auch Vater, Sohn und Heilige Geistin“, so die Sprecherin. Wenn der Heilige Geist oft als Taubenvogel dargestellt werden, „muss eben deutlich gemacht werden, und sei es durch eine kommentierende Anmerkung, dass es sich um eine Täubin handelt und nicht um einen Tauberich“.

Mittelfristig wäre es „schön, wenn sogar zwei Positionen der Trinität mit Frauen besetzt würden – oder auch alle drei.“ Immerhin sei es seit dem 4. Jahrhundert und den entsprechenden Theorien des ersten christlichen Kirchenphilosophen Quintus Septimius Florens Tertullianus oder kurz Tertullian „ja auch möglich gewesen, drei Männer ins Rennen zu schicken“, gibt die Sprecherin zu bedenken.

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Die Politik ist zuversichtlich, dass die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland dieser Empfehlung folgen. „Wir machen denen ein Angebot, das die nicht ablehnen können. Ansonsten bleiben die Kirchensteuern nämlich im Finanzministerium, und dann können die Kirchen schauen, wie sie sich finanzieren“, heißt es in Berlin. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) soll gesagt haben, er äußere „täglich ein Stoßgebet zu Vater, Sohn und Heiligem Geist, dass die Kirchen traditionsbewusst bleiben, an der Trinität festhalten und ich dadurch rund 12 Milliarden Euro mehr in der Schatulle behalte.“ (PAR)

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