In der Bundesregierung wächst die Sorge, dass mit jeder weiteren Woche der Corona-Krise und des Social Distancing die Menschen verlernen, sich anschließend wieder die Hand zu geben oder gar zu umarmen. Darum soll eine Bundesbehörde für körperliche Nähe eingerichtet werden und ab dem Spätherbst in allen Bundesländern in Seminaren vermitteln, „wie man Hände schüttelt oder gar mal ein Bussi gibt“.  

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„Kleine Kinder sind nach einem halben Jahr sozialer Distanz überzeugt, dass man sich nur mit Fuß gegen Fuß im Wuhan-Style oder Ellenbogen-Bump begrüßen darf und Omi und Opa von einem Händedrucke sterben können“, sagt Lydia Herzlich, designierte Präsidentin der BkN. „Aber auch Erwachsene haben binnen weniger Monate jede Körperlichkeit verlernt. Manche denken, vom gegenseitigen Zunicken aus anderthalb Meter Entfernung kann man entweder Covid-19 bekommen oder schwanger werden. Da müssen wir ganz vorne wieder anfangen. Sie wissen schon, ‚Gib‘ die schöne Hand‘ und so. Wir nennen das Social Closeness.“

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Die „Bundesknuddelbehörde“, wie die neue Institution in Berlin genannt wird, hat bereits routinierte „Hugger“ als Referenten gewonnen. „Wir verraten noch nicht alle Namen, aber die evangelische Theologin und frühere Bischöfin Margot Käßmann wird ab Ende November jeden Tag einen neuen Marktplatz in Deutschland ansteuern und ohne Vorwarnung überall mindestens 100 Menschen fest in den Arm nehmen“, sagt Herzlich.

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Als weiterer Knuddel-Profi wurde der TV-Entertainer Thomas Gottschalk verpflichtet. „Tommy ist weiterhin sehr gut darin, Leute auf die Couch zu ziehen“, heißt es in der BkN. Allerdings komme der einstige Wetten-dass-Moderator vor allem „bei jungen Frauen unter 30 auf Betriebstemperatur – nun ja, für die anderen haben wir die Käßmann“.

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Oder auch Grünen-Chef Robert Habeck. Angeblich hat er ebenfalls seine Teilnahme zugesagt. Er wolle am liebsten „irgendwas mit Menschen und mit Pferden, bevorzugt Koniks machen“, ist aus der Partei zu hören. „Das ist für ihn so dicht an Magie, wie man kommen kann.“

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Aus der CSU soll der frühere langjährige Landtagsabgeordnete, Staatssekretär und Fraktionsvorsitzende Georg „Schorsch“ Schmid gewonnen werden, der in Bayern als „Schüttel-Schorsch“ bekannt wurde.

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Die Sozialdemokraten hingegen haben ihre frühere Vorsitzende Andrea Nahles für das Gründungsteam nominiert. „Nahles bringt etwas mit, was vielen anderen Knuddlern fehlt“, heißt es. „Sie herzt nicht nur, sondern sie sagt auch: ‚Ab morgen gibt es wieder auf die Fresse.‘ Und, ja, diesen robusten Faktor von Körperlichkeit müssen wir auch zurückgewinnen.“ (PAR)

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