SPD, Grüne und Linke sind einig: Corona soll ab sofort Coronum heißen, erklärten die Genderbeauftragten der drei Bundestagsfraktionen in einem überraschenden gemeinsamen Statement. „Frauen leider ohnehin am meisten unter der Pandemie, darum sollte das Virus nicht auch noch einen nach Frau klingenden Namen tragen“, erklärte Maike-Melania Wahnsee-Stubberaucherin, SPD-Abgeordnete aus Wanne-Eickel. Ihre grüne Amtskollegin Cinoa Pasaran-Schmitz pflichtete ihr bei: „Aber nicht ‚das‘ Virus‘, sondern ‚der Virus'“, korrigierte die stellvertretende Fraktionssprechende gleichwohl sanft: „Eine solche zerstörerische Kraft ist nicht feminin, sondern zeugt von einer aggressiven Maskulinität, die wir zusammen mit dem Pandemischen ausmerzen müssen.“

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Ursprünglich soll Pasaran-Schmitz für den maskulinen Begriff „Coronus“ plädiert haben, sagt ein Insider. „Aber dann hat sich der Grünen-Ehren-Rock’n Roller Joschka Fischer bei ihr gemeldet und gedroht, er lasse sie zur Kinder-und-Küchen-Beauftragten degradieren. „Das hat gewirkt, da hat man sich für das Neutrum entschieden.“

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Für die Links-Fraktion sagte Mandy-Margot Bauzenheimer: „Ohne den Kapitalismus gäbe es keine Globalisierung, ohne Globalisierung gäbe es kein Corona…, also Coronum, und wer das aufgrund seiner bourgeoisen Voreingenommenheit anders sieht, sollte die Möglichkeit bekommen, in einem Lehrgang in einem kleinen Fortbildungslager die wissenschaftlichen Grundlagen dieser Wahrheit zu erlernen.“

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Widerspruch kam indes von der AfD. Horst-Hermann Dorfvogt, der Fraktionssprecher für Männerrechte, sagte: „Erstens ist eine solche Umbennung dummes Zeug, für das der Steuerzahler aufkommen muss. Und zweitens ist Corona natürlich weiblich. Die alte Mistkuh hat uns wochenlang die Bundesliga geklaut und unseren täglichen Stammtisch im Bundestags-Restaurant gesprengt. Das täte doch kein echtes Mannsbild!“

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Zögerlich war die Reaktion der FDP. „Einerseits haben SPD, Grüne und Links-Partei recht“, erklärte die Gerechtigkeitsbeauftragte Friederike Augustine Haieck. „Andererseits ist das eine Entscheidung für Profis. Ich werde Christian Lindner fragen.“ (PAR-Archiv)