Ein Tweet des Außenministers, der später gelöscht wurde, Foto: Auswärtiges Amt

Wehrexperten beobachten eine beunruhigende Militarisierung der SPD. Die Partei, die in den vergangenen Jahren eher Bundeswehr-kritisch aufgetreten war, fordert eine „eigene EU-Armee“ – obwohl bislang nicht einmal die Europäische Union über eigene Streitkräfte verfügt.

„SPD für eigene Armee“: Ja, geht’s noch?

„Die SPD möchte nun eine 28. Armee gründen“, berichtet exklusiv Spiegel-online. Und das, bevor die übrigen 27 Armeen verbraucht sind. Zwar verspricht die SPD, die eigene Armee solle „direkt der Kommission in Brüssel“ unterstellt werden. Aber politisierende Historiker in Berlin erinnern daran, dass auch im alten Rom das Militär eigentlich dem Senat unterstellt war und Cäsar 49 v. Chr. die von ihm aufgestellte 13. Legion dennoch „über den Rubikon“ auf Rom marschieren ließ, um sich so schließlich zum „Diktator auf Lebenszeit“ wählen zu lassen.

Nun unterstellt einen solchen Plan derzeit niemand der SPD. Aber da die Partei in den Umfragen nicht aus dem 15-Prozent-Slum kommt, ist der Verdacht naheliegend, dass man eine neue Klientel sucht. Und das könnten Soldatinnen und Soldaten sein – und möglicherweise nicht nur in Deutschland. Denn bekannt ist, dass ein wichtiger sozialdemokratischer Politiker, nämlich Außenminister Heiko Maas, unlängst offenkundig versuchte, die belgische Armee der Bundeswehr einzuverleiben – und sich möglicherweise zum Oberbefehlshaber der vereinten Streitkräfte aufzuschwingen. „Unsere #Bundeswehr wird 65 Jahre alt“, twitterte Maas am Donnerstag. Das sei „ein guter Tag, unseren Soldatinnen und Soldaten danke zu sagen“, so schrieb der Minister weiter – und postete dazu ein Foto, das ihn beim Handschlag mit belgischen Militärs zeigte. „Unsere“ Soldaten? Historiker erinnern daran, dass die sogenannten „Spanischen Niederlande“, zu denen Belgien gehörte, im 17. Jahrhundert Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation waren. Deutscher Nation!!!! Und die einstmals preußischen Regionen um Eupen und Malmedy waren gar bis Ende des Ersten Weltkrieges Teil des, man wagt es kaum auszuformulieren, Deutschen Reiches. Wollen Sozialdemokraten die europäische Karte nach uralten Mustern neu zeichnen?

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Außenminister Maas ließ das Foto am Freitag löschen, „um Missverständnisse zu vermeiden“, beharrte aber in einem neuen Tweet trotzig: „Mein Dank bleibt.“ (PAR)

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