Mit dieser Verfügung stellt Präsident Trump sicher, dass es zwei Tage vor der Wahl einen Impfstoff gibt, Foto: Shutterstock

Punktlandung von Donald Trump: Exakt zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl und einen Tag nach Halloween haben die USA einen Impfstoff gegen Covid-19. Damit ist der Direktor der obersten amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield, widerlegt, der noch am Mittwoch behauptet hatte, einen für die Bevölkerung erhältlichen Impfstoff werde es erst im zweiten oder dritten Quartal 2021 geben.

Redfield habe „einen Fehler gemacht“ und sei offenkundig „verwirrt“ gewesen, sagte der Präsident daraufhin bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Er bestätigte seinen Zeitplan, laut dem das Serum „Ende Oktober oder halt am Morgen danach“ (wörtlich: „The day after.“) zur Verfügung stehe.

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Dazu unterzeichnete Trump am Donnerstag eine Präidialverfügung („Executive Order“) in einer kleinen Zeremonie im Weißen Haus, bei der ein Pardon-Korrespondent zugegen war. Nach einer standardisierten Einleitung, die den rechtlichen Rahmen und die hehren Ziele der Verfügung erkläutern („By the authority vested in me as President by the Constitution and the laws of the United States of America, and to promote public health and my greatest victory of all time at the general election, it is hereby ordered as follows…“), bestimmt das Papier, dass „alle Süßigkeiten und Naschereien“ (im Original: „treats and candy“) , die am Vortag von Kindern bei ihrem traditionellen Gang von Tür zu Tür eingesammelt wurden, „ab dem 1. November, 0.00 Uhr, zu Corona-Impfstoffen erklärt werden“.

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Diese Impfstoffe seien „sehr stark und so mächtig wie Superhelden“, heißt es weiter, „und man kann sie essen oder lutschen oder mit Cola auflösen und trinken oder sich per Einlauf hinten rein in den Popo geben lassen oder vielleicht auch irgendwie mit einer Spritze in die Venen oder in die Muskeln oder sonstwohin spritzen lassen“. Schließlich: „Aber in meiner Eigenschaft und mit meiner Autorität als größter Präsident der tollsten USA, die wir je hatten, etcetera etcetera rate ich jedem Untertan dringend, sie einfach zu lutschen. Ist super lecker!“

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In einer kleinen Pressekonferenz ließ Trump wissen, das Weiße Haus bekomme jetzt weltweit Anrufe, viele landeten direkte bei ihm, „die meisten von den Jungs haben ja meine private Handynummer, der Kim aus Nord oder Südkorea zum Beispiel, oder der sowjetische Staatschef Putin“. Die USA seien auch bereit, überzählige Dosen des Impfstoffs ans Ausland zu liefern. „Aber dafür sind Deals nötig. Die Iraner müssen Schluss machen mit den Atombomben, die Deutschen müsse auf ihre blöden Autos verzichten, was meine Freundin Greta übrigens auch immer sagt, und die Norweger müssen mir zuerst den Friedensnobelpreis verleihen.“

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Zu Fragen von Pardon nach der Wirksamkeit des Impfstoffes verdrehte Trump die Augen. „Hässliche Frage von einem Fake-Media-Journalisten“, sagte er. „Wir feiern in den USA seit Hunderten, wahrscheinlich seit Tausenden von Jahren Halloween. Da haben Kinder immer Süßigkeiten bekommen und gegessen. Nicht von einem einzigen Kind wurde je berichtet, es habe in den Wochen oder Monaten nach Halloween Corona bekommen. Das ist wie eine Langzeitstudie. Ach was, viel besser!“ Der Präsident füge an: „Ich weiß mehr als jeder Arzt, wahrscheinlich als jeder Mensch in der Welt über Impfstoffe. Ich werde noch ein paar weitere Impfstoffe per Präsidialerlass verfüfen. Zum Beispiel gegen Arbeitslosigkeit, das gab’s noch gar nicht, oder gegen die Lügen der lahmen Mainstreammedia. Oder gegen Sleepy Joe. Einzige Bedigung: Die Verlierer und Trottel in Amerika müssen mich wieder wählen!“ (PAR)

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