Auch Zwergplaneten haben Rechte, Foto: Shutterstock

In einer gemeinsamen Resolution haben Vereinte Nationen, Europäische Union und die International Association of Astrologers (IAoA) die Erde zu mehr Solidarität mit anderen Himmelskörpern aufgerufen. „Die Erde ist ständig mit sich selbst beschäftigt und ihren Problemen wie Klimawandel, Migration oder dem Fehlen einer gendergerechten Sprache in Stellenausschreibungen für das Steinbruchgewerbe“, heißt es in dem gemeinsamen Papier, das Pardon exklusivst vorliegt. „Aber wer kümmert sich eigentlich um unsere fünf Zwergplaneten Haumea, Ceres, Pluto, Eris und Makemake? Aufgrund ihrer prekären Größe sind sie quasi die Hartzer unserer Milchstraße.“

Die Organisationen weisen darauf hin, dass sich kein Planet seiner Privilegien sicher sein könne. Darum sei Hochmut fehl am Platze. „Zwergplaneten sind auf sich gestellt, befinden sich im ständigen Überlebenskampf, und die großen Planeten schauen geringschätzig auf sie hinab.“ Auch die Erde spiele dabei eine unrühmliche Rolle: „Die Erde ist größer als die Venus und größer als Merkur und Mars zusammen. Sie könnte gut abgeben – aber sie zeigt keinerlei Solidarität mit den Zwergen, die da draußen alleine um die Sonne zirkeln, sich nach Wärme sehnend und die Hitze zugleich fürchtend. Warum ist die Erde so egoistisch?“

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Dabei könne jeder Himmelskörper über Nacht durch unmenschliche Entscheidungen kalter Astro-Bürokraten in diese Situation geraten, gibt die Resolution von UNO, EU und IAoA zu bedenken: „Pluto etwa galt noch vor zehn Jahren als normaler Planet in sicheren Verhältnissen. Dann wurde er von der astronomischen Bürokratie zum Zwegplaneten degradiert. Wer ist der nächste? Wann verliert unsere Erde ihre Privilegien?“

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Zudem gehe es nicht nur um Reputation und die soziale Einbindung in den Planetengürtel um die Sonne, sondern ums „pure Überleben“. Denn „schon in wenigen Milliarden, vielleicht gar binnen ein paar hundertmillionen Jahren könnten die Zwergplaneten die ersten sein, die von größeren Planeten angezogen werden und verschwinden“, heißt es in der aufrüttelnden Erklärung.

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Die Organisationen rufen daher zum Handeln auf: „Helfen wir den Zwergplaneten, wenn es die Erde nicht tut und von Jupiter, Uranus, Saturn und Co. offenkundig auch nichts zu erwarten ist.“ Wer Zwergplaneten unterstützen wolle, könne „örtliche Aktivist*innengruppen gründen und zunächst Mahnwachen organisieren“. Die Botschaft: „Zwergplaneten dürfen nicht vergessen werden. Geben wir Haumea, Ceres, Pluto, Eris und Makemake ein Gesicht!“ (PAR)

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