Eine megageheime Sponsoring-Sensation ist zwei Monate vor dem Start der Bundesligasaison 2020/21 geplatzt: Die Schlachterei Tönnies wird nun doch nicht neuer Sponsor des 1. FC Köln. Den Ausschlag gaben „geile Blicke“, die der Unternehmenschef Clemens Tönnies bei vertraulichen Gesprächen auf den Geißbock Hennes IX., das Wappentier der Kölner geworfen habe.

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Tönnies, der durch die Arbeitsbedingungen in seiner Schlachterei in Rheda-Wiedenbrück in die Kritik geraten war, hatte zuletzt viel Pech mit seinem Engagement im Profi-Fußball: Im Juni hatte er seinen Aufsichtsratsvorsitz beim FC Schalke 04 nach Fan-Protesten niedergelegt und war auch von allen anderen Funktionen beim Traditionsverein zurückgetreten. Fast zur gleichen Zeit erklärte Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld, man beende wegen der Corona-Debatte die erst 2019 gestartete Zusammenarbeit mit Tönnies als Sponsor.

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Nach extremst exklusiven Informationen von Pardon wollte der ehrgeizige Schlachterunternehmer aber einen Fuß in der Bundesliga behalten – und trat daraufhin mit dem 1. FC Köln in Kontakt. „Das hätte eigentlich super gepasst“, sagte ein Informant der Kicker aus der Domstadt. „Unser Team ist mal im sicheren Mittelfeld, dann fühlen wir uns so wie verwöhnt wie mit Entrecôte an Fenchelschaum oder Lammcarré mit Schoko-Olivenöl-Sauce. Und dann geht’s wieder gen Abstiegsplatz, dann sind wir mehr wie durch den Fleischwolf gedreht.“.  

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Im Geißbockheim, dem Clubhaus des Tabellenvierzehnten aus der vergangenen Saison, fanden darum auch bereits vertrauliche Gespräche statt. Dann aber gab es einen bedenklichen Zwischenfall: „Wir hatten unseren Geißbock dabei, den Hennes IX. Und plötzlich hatte der Herr Tönnies nur noch Blicke für das Tier, wollte genau wissen, wie schwer der ist, wie Hennes ernährt wird und so. Und murmelte irgendwas von Salami und Spezialität im Ausland.“

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In diesem Moment seien die Vorständler des FC um Werner Wolf vom Tisch aufgesprungen, hätten „eine Mauer gebildet, die jedem Profiteam auf dem grünen Rasen zur Ehre gereicht hätte, und haben dem Herrn Tönnies die rote Karte gezeigt. Er musste das Clubgelände verlassen.“

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Allerdings verstehe man das Interesse des Unternehmers, sich in der Bundesliga finanziell zu engagieren: „Wir haben dem Herrn Tönnies die Adresse von unseren besonderen Freunden von Bayer 04 Leverkusen mitgegeben. Die haben ja auch ein Wappentier, den Löwen Brian!“ Aber „Brian the Lion“ ist doch ein Plüschtier, damit kann man doch bei Tönnies nichts anfangen? „Ach was, waren Sie mal in einer Großschlachterei? Das geht da so schnell, da können Sie in die Wurst die Socken, die das Team im letzten Spiel getragen hat, ebenso leicht reinmixen wie einen Plüschteddy.“   (PAR)

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