Bald nicht mehr in unseren Supermärkten: Tomatenmark 

Deutschland – Es ist erneut viel Bewegung in der Diskussion um politisch heikle Lebensmittel in Deutschland. Während die Debatte um das „Zigeunerschnitzel“ die Medien prägt, haben einige Supermarktketten sich dem nächsten Thema angenommen: In Berlin sollen erste Märkte das Tomatenmark aus den Regalen genommen haben. „Insbesondere der zweite Teil des Wortes (Mark) ist ein klassisches Beispiel für eine männlich dominierte Welt – das wollen wir nicht mehr. Warum muss es ein klar männlicher Name sein?“, erklärt eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage von Pardon.

Immer mehr Supermärkte wollen deutschlandweit nachziehen, auch weil der Druck in den sozialen Medien immer größer wird. Auf Twitter trendet der Hashtag #StoppTomatenmark und einige Nutzer in den sozialen Medien rufen zum Boykott der Märkte auf, die Tomatenmark noch im freien Verkauf haben. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis Tomatenmark endgültig aus unseren Supermärkten verschwindet.

Nach den Mohrenköpfen und dem Zigeunerschnitzel ist Tomatenmark das dritte prominente Beispiel für eine gesellschaftliche Veränderung unserer Supermärkte.  

Für alle, die auf das Produkt weiterhin nicht verzichten wollen, gibt es auch schon eine Lösung: In einigen Märkten wird bereits Tomatenmarie angeboten.

 

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